Alles zum Duell Australien-Neuseeland

Rugby-WM: Der große Final-Check

+
Die "All Blacks" aus Neuseeland.

London - Wenn am Samstag das Finale der Rugby-WM zwischen Australien und Neuseeland ausgespielt wird, dann ist das für alle Rugby-Fans ein Pflichttermin. Hier gibt es alle Infos.  

Am Samstag ist es so weit. Die beiden Rugby-Großmächte Neuseeland (Weltmeister 1987, 2011) und Australien (1991, 1999) raufen sich im Twickenham Stadium in London um den Pokal – und damit auch um den Titel des alleinigen Rekordchampions. Eurosport überträgt ab 16:30 Uhr live. Es wird ein Kampf der Titanen – allein wer das Bild von Neuseelands Hüne Sam Whitelock mit seinem Ministerpräsidenten John Keys betrachtet, weiß, was für Gewalten auf dem Rasen walten werden. Die „All Blacks“ aus Neuseeland können dabei nun doch auf ihren Kapitän Richie McCaw zurückgreifen – die Ermittlungen gegen ihn wegen gefährlichen Spiels im Halbfinale wurden eingestellt. McCaw, auch bei Neuseelands WM-Sieg 2011 auf dem Platz, wird danach seine internationale Karriere beenden. Was Sie sonst noch wissen müssen, finden Sie im großen tz-Final-Check:
 Wer ist Favorit? Die „All Blacks“ aus Neuseeland gelten aufgrund ihrer überragenden Einzelspieler und ihrer extrem schnellen Spielweise als Favorit. n Wer sind die Stars? Auf der Seite Australiens heißen die Schlüsselspieler David Pocock, einer der schnellsten Spieler Aus­traliens, und Fullback Bernard Foley, der beim japanischen Klub Ricoh Black Rams unter Vertrag steht. Bei den Neuseeländern sind es Nationalheld und Rekordnationalspieler (147 Einsätze) Richie McCaw und Angreifer Julian Savea. Sein Spitzname: „The Bus“ – er überrollt die Gegner förmlich. Verbinder (Spielmacher) Daniel Carter war Matchwinner im Halbfinale. n Was bekommt der Weltmeister? Der Weltmeister erhält die sogenannte Web Ellis Trophy, die nach dem Erfinder des Spiels, William Web Ellis, benannt ist. n Was verdienen Rugbyspieler? Insgesamt werden bei der WM 180 Millionen Pfund an Prämien ausgespielt. Topverdiener außerhalb der WM ist Neuseelands Daniel Carter, der in seiner Heimat 1,5 Millionen Euro pro Jahr einstreicht. n Wie ist der Sport entstanden? Der englische Schüler Web Ellis nahm bei einem Fußballspiel den Ball in die Hand und rannte los – daraus entwickelte sich der Sport. Den Namen Rugby verdankt der Sport seiner gleichnamigen mittelenglischen Heimatstadt. n Wie viele Spieler gibt es in Deutschland? Stand 2014 sind es in Deutschland ca.14 000 Mitglieder verteilt auf 125 Vereine.

Christopher Zahren

Auch interessant

Meistgelesen

Frust nach EM-Silber - Olympia-Teamsprint ohne Vogel?
Frust nach EM-Silber - Olympia-Teamsprint ohne Vogel?
Frodeno: Teil eines Zielsprints sein, wäre absolut legendär
Frodeno: Teil eines Zielsprints sein, wäre absolut legendär
Neureuther mit ehrlichen Worten vor Geburt seines Kindes
Neureuther mit ehrlichen Worten vor Geburt seines Kindes
Brose Bamberg: "Sind noch kein Team"
Brose Bamberg: "Sind noch kein Team"

Kommentare