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Schimmelpfennig: Nehmen Bedenken zu Test-Manipulation ernst

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Dirk Schimmelpfennig
Der Leistungssportchef des Deutschen Olympischen Sportbundes: Dirk Schimmelpfennig. © Michael Kappeler/dpa

DOSB-Leistungssportchef Dirk Schimmelpfennig hat Verständnis für die Bedenken der Athleten und Trainer geäußert, die bei den Olympischen Winterspielen in Peking Manipulation durch gefälschte PCR-Tests befürchten.

München - „Wir nehmen die Bedenken natürlich sehr ernst und haben auch Verständnis für die Skepsis“, sagte das Vorstandsmitglied im Deutschen Olympischen Sportbund im Deutschlandfunk. Schließlich seien es für die Wintersportler die ersten Spiele unter Corona-Bedingungen.

Er selbst sei sich nach den Erfahrungen in Tokio in seinen Erwartungen „etwas sicherer“, entgegnete Schimmelpfennig, der in Peking wiederum als Chef de Mission des deutschen Teams fungieren wird. Das Internationale Olympische Komitee habe deutlich erklärt, dass eine internationale Expertengruppe über Abläufe bei möglichen Covid-Fällen entscheide. „Dieses Gremium ist auch ein gemischt besetztes, also immer auch neben den Chinesen mit internationaler Beteiligung“, versicherte der Funktionär.

Der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier hatte am Wochenende Befürchtungen geäußert, dass in Peking Manipulationen durch Corona-Tests möglich sein könnten. Gleichzeitig forderte er eine Standardisierung bei Test-Verfahren. „Die setzen CT-Werte von 40 an, du bist komplett ausgeliefert“, beklagte Maier.

Der CT-Wert eines PCR-Tests gibt Aufschluss darüber, ob ein mit dem Virus infizierter Mensch ansteckend ist. Je höher der CT-Wert, desto geringer die Infektionsgefahr. Das Robert Koch-Institut empfiehlt eine „Entisolierung“ betroffener Personen ab einem CT-Wert von 30.

„Wir hoffen hier, dass wir vielleicht noch in den letzten Wochen was bewegen können, so dass der CT-Wert eben auch ein bisschen niedriger angesetzt wird“, sagte Schimmelpfennig. Ein Wert „um die 35 rum, um die 32“ wäre ein guter Schritt. Hier sei man jedoch an die Vorgaben der chinesischen Gesundheitsbehörden gebunden. dpa

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