Erste Einblicke in Netflix-Doku

Vettel traurig über Schumi: „Es tut weh zu wissen, in welcher Verfassung er ist“

Mitte September wird bei Netflix eine emotionale Dokumentation über Michael Schumachers Leben erscheinen. Sebastian Vettel gibt einen Vorgeschmack.

Spa-Francorchamps - Die legendäre Strecke von Spa in Belgien war die Lieblingsstrecke von Formel-1*-Legende Michael Schumacher*. Die Motorsport-Königsklasse gastiert an diesem Wochenende ein weiteres Mal dort.

Auch wenn „Schumi“ längst nicht mehr fährt - immer noch geistert sein Name regelmäßig durch den Rennzirkus. Momentan liegt das an der Netflix-Doku „Schumacher“, die am 15. September erscheint. Der Trailer verspricht emotionale Einblicke in seine Familie, sein Leben und seine Karriere. Neben den Familienangehörigen kommen zahlreiche Wegbegleiter zu Wort. Wie zum Beispiel Sebastian Vettel*.

Sebastian Vettel traurig über Schicksal von Michael Schumacher: „Es tut weh“

Der Heppenheimer sprach vor dem Großen Preis von Belgien* über sein Vorbild und die Doku. „Michael war eine enorme Inspiration. Nicht nur, als ich ihn als Kind habe fahren sehen, sondern auch, als ich ihn persönlich kennengelernt habe und er ein Freund wurde. Es ist auf jeden Fall eine besondere Beziehung, die ich zu ihm habe“, schwärmt der viermalige Weltmeister.

Von gegenseitigem Respekt geprägt war die Beziehung von Michael Schumacher (r.) und Sebastian Vettel.

Schumachers Schicksal setzt ihm zu. „Es tut natürlich weh, über ihn nachzudenken und zu wissen, in welcher Verfassung er sich befindet und wie stark und wie lange er schon kämpft“, sagt er. Auf die Dokumentation freut er sich. „Es wird sicherlich auch Elemente geben, die ich noch nicht kannte.“ Auf Vettels Auftritte dürfen die Motorsport-Fans genauso gespannt sein wie auf die seines engsten Familienkreises.

Formel 1 in Spa: Mick Schumacher fährt mit Helmdesign seines Vaters

Seit seinem Skiunfall 2013 lebt Schumacher von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Sein Sohn Mick* fährt an diesem Rennwochenende mit einem Helm, der dem ersten seines Vaters nachempfunden ist. Der hatte einst von seinem „Wohnzimmer“ Spa gesprochen - die nächsten Jahre werden zeigen, ob auch sein Sohn den prestigeträchtigen Kurs zu seinem Wohnzimmer machen kann. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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