Schiedsrichterin beleidigt

Sexistischer Ausfall: Ansehnliche Geldstrafe für Tennis-Profi Fognini

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Fabio Fognini hat die Quittung für einen Ausraster bei den US-Open bekommen

Eine Schiedsrichterin „Schlampe“ nennen - das kann (zurecht) teuer werden. Tennisprofi Fabio Fognini könnten sogar noch weitere Konsequenzen drohen.

Der italienische Tennisprofi Fabio Fognini ist wegen unsportlichen Verhaltens und sexistischer Aussagen bestraft worden. Das Grand-Slam-Board belegte den 30-Jährigen am Mittwoch mit einer Geldstrafe von 96.000 Dollar (rund 81.000 Euro) und einer Sperre auf Bewährung für zwei Grand-Slam-Turniere, wovon eines die US Open sein müssen. 

Sollte sich Fognini bis zum Ende des Jahres 2019 keine weiteren Aussetzer leisten, wird die Geldstrafe halbiert und die drohende Sperre verfällt.

Spieler nannte Schiedsrichterin „hässliches Eichhörnchen“

Fognigni hatte im September bei den US Open während seiner Erstrundenniederlage im Einzel die Stuhlschiedsrichterin Louise Engzell (Schweden) unter anderem als "Schlampe" und "hässliches Eichhörnchen" bezeichnet. Bereits damals hatte das Grand-Slam-Board den Weltranglisten-28. in New York mit einer Strafe von 24.000 Dollar belegt und vom Turnier suspendiert.

"Herr Fognini akzeptiert die Entscheidung und wird sie nicht anfechten. Für sein Fehlverhalten hat er Reue gezeigt", teilte das Grand-Slam-Board in einem Statement mit. Fognini hatte sich nach dem Vorfall auch entschuldigt.

Fognini, verheiratet mit der ehemaligen US-Open-Siegerin Flavia Pennetta, ist als Hitzkopf bekannt. Auch in Wimbledon hatte er 2014 wegen schlechten Benehmens eine Strafe in Höhe von rund 25.000 Dollar zahlen müssen.

SID

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