Ersatzkampf für geplatzten Fury-Fight

"Sind uns eigentlich einig": Klitschko vor Kampf mit IBF-Champion Joshua

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Wladimir Klitschko.

München - Nach der erneuten Absage von Weltmeister Tyson Fury steht Profiboxer Wladimir Klitschko vor einem Kampf gegen den britischen IBF-Champion Anthony Joshua.

"Joshuas Promoter Eddie Hearn und ich sind uns eigentlich einig, auch finanziell. Es hängt jetzt ein bisschen von den Weltverbänden ab, aber wir würden das gerne machen", sagte Klitschkos Manager Bernd Bönte dem SID.

Auch die TV-Partner Sky England (Joshua) und RTL (Klitschko) seien an dem Kampf "sehr interessiert", sagte Bönte: "Wladimir ist es wichtig, dass er noch in diesem Jahr um eine WM boxt." Das Lager des Briten Joshua hat für den 26. November bereits die Manchester Arena gebucht.

"Von unserer Seite aus, wenn Wladimir Klitschko und Anthony Joshua um die Gürtel der WBA und IBF am 26. November boxen könnten, nehmen wir den Kampf gerne", sagte Promoter Hearn.

Fury lässt zweimal den Kampf platzen

Ursprünglich wollte Hearn auf den Gewinner aus dem Kampf Klitschko gegen Fury warten. Fury hatte Klitschko im November 2015 die WM-Gürtel durch einen einstimmigen Punktsieg in Düsseldorf abgenommen. Im Anschluss ließ Fury zwei Termine für ein Rematch (9. Juli und 29. Oktober) wegen einer Verletzung beziehungsweise einer Erkrankung platzen.

Der 26 Jahre alte Joshua, 2012 in London Olympiasieger im Superschwergewicht, gilt als kommender Mann im Profiboxen. Der Brite ist Träger des IBF-Gürtels und hat seine sämtlichen 17 Profi-Kämpfe durch K.o. gewonnen. Große Namen waren bislang aber noch nicht dabei. Joshua hatte Klitschko noch vor zwei Jahren als Sparringspartner zur Verfügung gestanden.

SID

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