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Spielabsagen in NBA und NHL - Olympia-Entscheidung naht

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NHL-Boss
Der Chef der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL, Gary Bettman, steht vor dem NHL Logo während einer Pressekonferenz. © John Locher/AP/dpa

In der NHL steigt die Zahl der abgesagten Partien bis Weihnachten auf 40, auch die NBA muss wegen der Corona-Pandemie Begegnungen absagen. Eine Pause lehnt die NHL ab.

New York - Im US-Sport kommt es wegen der Corona-Pandemie und der steigenden Zahl positiv getesteter Athleten in der NHL und NBA zu weiteren Spielabsagen vor Weihnachten.

Die NHL hat für die kommenden Tage 13 weitere Partien verschoben und für demnächst zudem eine Entscheidung zur Olympia-Teilnahme der Eishockey-Profis angekündigt. Eine Unterbrechung der laufenden Saison lehnt die National Hockey League allerdings ab. In der NBA wurden fünf Partien abgesagt - drei davon waren ursprünglich für Sonntag angesetzt. Im Basketball sind damit sieben Partien betroffen, im Eishockey steigt die Zahl bis zu den Feiertagen auf 40.

Von diesen seit Saisonstart verschobenen Partien sind zwischenzeitlich erst zwei nachgeholt worden. Deswegen und wegen der Unsicherheit infolge der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus sei man in Debatten dazu, ob die NHL-Profis an den Olympischen Winterspielen in Peking im Februar teilnehmen werden, teilte die NHL zusammen mit der Spielergewerkschaft mit.

Es habe zuletzt zwar viele positive Tests bei Spielern, Trainern und Betreuern der Teams gegeben, aber „die Zahl der Positivfälle, die zu besorgniserregenden Symptomen oder ernsthafter Krankheit geführt“ haben, sei niedrig, begründete die beste Eishockey-Liga der Welt ihr Festhalten am Spielbetrieb.

Vermeiden will die Liga in nächster Zeit aber grenzüberschreitende Reisen zwischen Kanada und den USA und hat deswegen alle davon betroffenen Partien bis Weihnachten abgesagt. Es geht unter anderem um drei Partien der Edmonton Oilers um Leon Draisaitl und zwei Begegnungen der Ottawa Senators mit Tim Stützle.

Auch Spielausfälle in der NBA

Die NBA strich die Partie der derzeit besonders stark von Ausfällen betroffenen Brooklyn Nets gegen die Denver Nuggets, die Begegnungen zwischen den Atlanta Hawks und den Cleveland Cavaliers sowie der Philadelphia 76ers gegen die New Orleans Pelicans. Auch das für Montag angesetzte Spiel zwischen den Toronto Raptors und den Orlando Magic sowie die für Dienstag geplante Begegnung von Brooklyn gegen die Washington Wizards wurden abgesagt.

Nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP waren am Sonntagabend mindestens 75 Profis nicht einsatzfähig oder wären nicht einsatzfähig gewesen, wenn ihre Spiele nicht abgesagt worden wären. Seit Freitag steht auch Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner auf der Corona-Liste der NBA. Sein Bruder Franz Wagner war am Samstag einer von nur neun einsatzfähigen Profis bei den Magic, als das Team gegen die Nets gewann, die ihrerseits nur noch das Minimum von acht Profis zur Verfügung hatten, weil unter anderen die Superstars James Harden und Kevin Durant auf der Corona-Liste stehen.

Die Toronto Maple Leafs und die Detroit Red Wings zählen nun zudem zu den besonders betroffenen NHL-Teams, die bis auf Weiteres ihre Trainingseinrichtungen schließen müssen. Deswegen kann auch das Duell der Red Wings um Moritz Seider mit den Minnesota Wild um Nico Sturm nicht stattfinden. dpa

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