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Team-Medaille hat bei deutschen Springreitern „Priorität“

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Otto Becker
Otto Becker, Bundestrainer der deutschen Springreiter. © Friso Gentsch/dpa

Die deutschen Springreiter peilen bei der Weltmeisterschaft mit einer Ü40-Auswahl und einer Newcomerin eine Mannschaftsmedaille an.

Herning - Diese Vorgabe nannte Bundestrainer Otto Becker vor dem Start der WM in Dänemark. „Minimalziel ist aber die Olympia-Qualifikation“, erklärte der Coach. Dafür ist Platz fünf im Team-Wettbewerb notwendig.

„Das wird eine ganz enge Kiste“, sagte Becker. Es gebe viele starke Mannschaften und ein „ausgeglichenes Feld“. Der Mannschaftswettbewerb der WM in Herning besteht aus einem Zeitspringen am heutigen Mittwoch sowie den beiden Runden des Nationenpreises am Donnerstag und Freitag.

Becker hat ein Team mit drei erfahrenen Reitern und der Newcomerin Jana Wargers (30) mit Limbridge nominiert. Neben Europameister André Thieme (47) mit Chakaria gehören auch Christian Ahlmann (47) mit Dominator und Marcus Ehning (48) mit Stargold zum Team. „Wir haben eine richtig gute Mannschaft“, sagte Ehning.

„Bisher bin ich entspannt“, sagte Wargers vor ihrem ersten WM-Einsatz. „Es war ein Traum von mir, dabei zu sein. Als es tatsächlich soweit war, war es eine Überraschung“, sagte sie. Die 30 Jahre alte Reiterin stammt aus Emsdetten, lebt und arbeitet aber seit einigen Jahren im belgischen Bocholt.

Die Mannschaftswertung habe „Priorität“, betonte der Bundestrainer vor den ersten drei Teilprüfungen der WM. Das Einzel wird anschließend am Sonntag in zwei weiteren Runden entschieden - und wenn nötig erst im Stechen. dpa

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