WTA-Turnier in Tokio

Kerber scheitert im Halbfinale

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Angelique Kerber ist Weltranglistensechste

Tokio - Die Weltranglistensechste Angelique Kerber aus Kiel hat beim WTA-Turnier in Tokio den Einzug ins Endspiel verpasst. Die polnische Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska brauchte dafür nur 61 Minuten.

Angelique Kerber hat das Finale beim WTA-Turnier in Tokio klar verpasst. Die deutsche Nummer eins verlor am Freitag gegen die polnische Weltranglisten-Dritte Agnieszka Radwanska deutlich mit 1:6, 1:6. Dennoch machte die 24-Jährige bei der hochkarätig besetzten Tennis-Veranstaltung in der japanischen Hauptstadt einen großen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft in Istanbul Ende Oktober. Kerber ist nur noch theoretisch aus dem Feld der besten acht Spielerin des Jahres zu verdrängen.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ...  © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Gegen Radwanska war Kerber allerdings chancenlos. Nach gerade einmal 59 Minuten machte die Titelverteidigerin ihren vierten Erfolg im sechsten Vergleich mit der Kielerin perfekt. „Ich habe versucht, aggressiv zu spielen, aber ich habe heute viele Flüchtigkeitsfehler gemacht“, sagte Kerber nach dem Match. „Agnieszka hat sehr gut gespielt. Sie bringt jeden Ball zurück wie eine Ballwurfmaschine.“ Kerber hat gegen die Nummer drei der Welt nun die vergangenen drei Duelle allesamt verloren.

Kerber, die im Viertelfinale von der krankheitsbedingten Absage der Weltranglisten-Ersten Victoria Asarenka profitiert hatte, fand gegen Radwanska zu keiner Zeit ihren Rhythmus. Im ersten Satz unterliefen ihr 15 vermeidbare Fehler, kein einziges Mal konnte sie ihren Aufschlag durchbringen. Auch im zweiten Durchgang stand die Schleswig-Holsteinerin völlig auf verlorenem Posten.

Radwanska, die ihr Ticket nach Istanbul bereits sicher hat, trifft im Endspiel auf Nadia Petrowa. Die Russin setzte sich gegen die Australierin Samantha Stosur mit 6:4, 6:2 durch.

dpa

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