1. tz
  2. Sport
  3. Mehr Sport

Trotz Wembley und Mexiko: München für Brady „das Beste“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Tom Brady
Mag München: Tom Brady. © Sven Hoppe/dpa

Die faszinierende Stimmung beim ersten Hauptrundenspiel der National Football League in Deutschland hat Quarterback-Superstar Tom Brady mächtig beeindruckt.

München - „Ich habe zweimal im Wembley-Stadion in London gespielt, ich habe im Aztekenstadion in Mexiko gespielt, aber das hier war das Beste, was es gibt“, schwärmte der beste Footballer der Geschichte nach dem 21:16 am Sonntag gegen die Seattle Seahawks. Die Gesänge der deutschen Fans habe er als „episch“ empfunden.

Teamkollege Julio Jones kündigte sofort an, nach Deutschland zurückkehren zu wollen. „Ich habe es geliebt. Diese Energie war Wahnsinn. Wir haben nicht so oft die Chance, vor so einer Kulisse zu spielen“, schwärmte der Wide Receiver, der einen Wurf von Brady gefangen und in die Endzone getragen hatte. „Erster Touchdown auf deutschem Boden - mega“, sagte Jones. Das Spiel werde für immer in seiner Erinnerung bleiben.

Ob es zu einer Wiederholung auf deutschen Bode komme, wusste Brady indes nicht. „Oh man, das ist eine schwierige Frage. Es gibt wahrscheinlich eine Menge Leute, die die Antwort darauf gerne wissen würden“, antworte er auf die Frage, ob er in den nächsten Jahren noch einmal in Deutschland spielen werde.

München teilt sich mit Frankfurt in den kommenden drei Jahren drei weitere Hauptrundenspiele der National Football League. Liga-Chef Roger Goodell hatte allerdings Gerüchte über weitere Zuschläge für Deutschland zuletzt befeuert.

Ein zweiter Auftritt von Brady vor deutschen Fans scheint allerdings unwahrscheinlich. Auch wenn der Routinier im März nach nur 40 Tagen sein Blitz-Comeback verkündet hatte, neigt sich die Karriere des besten Footballers der Geschichte dem Ende zu. „Ich werde das Spiel in München als das nehmen, was es war, nämlich etwas sehr, sehr besonderes, und ich weiß nicht, was die Zukunft bringt“, sagte der siebenmalige Superbowl-Gewinner. dpa

Auch interessant

Kommentare