Türkgücü München fortan im Olympiastadion

Ungünstige Vorzeichen? Türkgücüs erschreckende Bilanz im Olympiastadion

Türkgücü München zieht nun dauerhaft ins Olympiastadion um.
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Türkgücü München zieht nun dauerhaft ins Olympiastadion um.

Türkgücü München verlässt das Grünwalder Stadion und zieht dauerhaft ins Olympiastadion um. Die bisherige Bilanz in der neuen Heimat ist dürftig.

München - Mit gerade einmal 600 Zuschauern verabschiedet sich Türkgücü München nach dem 1:0-Sieg gegen den MSV Duisburg aus dem Grünwalder Stadion. Fortan wird die Elf von Trainer Petr Ruman ihre Heimspiele im altehrwürdigen Münchner Olympiastadion austragen. Möglich wird der Umzug durch die Fertigstellung der neuen Rasenheizung.

Zeit also für eine Bilanz: Wie schlug sich Türkgücü München* bisher bei den Heimspielen im Grünwalder Stadion und im Olympiastadion? In bisher 15 Drittliga-Heimspielen im Grünwalder blieb Türkgücü zwölfmal ungeschlagen, während in der neuen Heimat im Olympiapark nur ein Sieg und insgesamt magere sechs Punkte aus acht Spielen zu Buche stehen. 600 Zuschauer wie zuletzt wären im Olympiastadion natürlich ein Debakel für Türkgücü, das sich den dauerhaften Umzug ins Olympiastadion schon länger wünschte.

Um das zu vermeiden, wird die Ruman-Elf ihren Zuschauern mehr Spektakel und Spielfreude bieten müssen als zuletzt. Trotz der tristen Atmosphäre gegen den MSV überwiegt beim Türkgücü Coach die Vorfreude auf die eigene Heimat, wie er auf der PK nach dem Spiel verlauten lässt. „Das hat einfach Flair und Qualität, ich freue mich riesig auf das erste Spiel dort“, ergänzt Ruman und verweist aber auf das zunächst bevorstehende Auswärtsspiel in Saarbrücken.

Mit dem Umzug in das traditionsreiche Olympiastadion, wo immer wieder Musiker und Künstler aus der ganzen Welt auftreten, werden umso mehr Augen auf Türkgücü München gerichtet sein. (Jonas Grundmann) *tz.de ist Teil der Mediengruppe IPPEN MEDIA

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