Verstärkung für die linke Seite

Türkgücü München: Hyballas Antrittsgeschenk? Ex-Duisburger Scepanik kommt

Lukas Scepanik, zuletzt beim MSV Duisburg unter Vertrag, ist Türkgücüs erster Transfer unter Peter Hyballa.
+
Lukas Scepanik, zuletzt beim MSV Duisburg unter Vertrag, ist Türkgücüs erster Transfer unter Peter Hyballa.

Peter Hyballa bekommt seinen ersten Neuzugang als Trainer von Türkgücü München. Der zuletzt vereinslose Lukas Scepanik wechselt in die bayerische Landeshauptstadt.

München - Ein Arbeitssieg und eine derbe Klatsche: Das ist die bisherige Bilanz von Türkgücü München* unter dem neuen Trainer Peter Hyballa. Jetzt bessert Türkgücü unter der Führung Hyballas ein erstes Mal personell nach. Das gibt der Verein am Donnerstag (7. Oktober) in einer Pressemitteilung bekannt.

Türkgücü München holt Ex-Duisburger Scepanik - Plesche: „Wird uns qualitativ mit SIcherheit bereichern“

Lukas Scepanik (27), zuletzt beim Ligakonkurrenten MSV Duisburg unter Vertrag und seit Sommer vereinslos, verstärkt die Münchner sofort. Der 27-Jährige kam in den vergangenen beiden Jahren beim MSV auf 48 Einsätze in der 3. Liga, wobei ihm jeweils fünf Tore und fünft Assist gelangen. Zuvor lief der Linksfuß für die Stuttgarter Kickers, Rot-Weiß Essen und die U23 des FC Köln insgesamt 149-mal in der Regionalliga auf. Bei den Domstädtern genoss Scepanik auch seine fußballerischen Ausbildung.

Für Türkgücüs Sportlichen Leiter Roman Plesche hat der Neuzugang „bewiesen, dass er sich in der 3. Liga durchsetzen kann.“ Darüber hinaus bringe er neben „seiner Flexibilität und seinem Ehrgeiz einen extrem guten linken Fuß mit. Ein dynamischer Spieler wie er wird uns qualitativ mit Sicherheit bereichern.“

Scepanik lobt „Spielidee und Ambitionen des Vereins“ - Nächstes Ligaspiel gegen Wehen Wiesbaden

Der Neuzugang selbst hebt „die Spielidee und die Ambitionen des Vereins“ als schlagende Argumente hervor. „Ich werde mein Bestes geben, meine Stärken einzubringen und gemeinsam mit der Mannschaft die hochgesteckten Ziele des Klubs zu erreichen.“

Wohin die Reise bei Türkgücü unter dem in der Vergangenheit polarisierenden Trainer Peter Hyballa gehen wird, lässt sich nach nur zwei Spielen noch nicht abschätzen. Einer ersten Liebesbekundung nach dem Premieren-Sieg gegen Dortmund II folgte harsche Kritik nach der Packung gegen Magdeburg. Für Hyballa, Scepanik und Co. steht am Wochenende das Totopokal-Spiel beim Regionalligisten SV Aubstadt an, ehe es am 17. Oktober in der Liga gegen Wehen Wiesbaden weitergeht. (Jonas Grundmann) tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare