Totales Bahn-Chaos am Montagmorgen: In Bayern fährt kein Zug mehr

Totales Bahn-Chaos am Montagmorgen: In Bayern fährt kein Zug mehr

Interview mit Dr. Theiss: "Strauss hat uns aus der DDR rausgeholt"

+
Doppelrolle: Die körperverletzende Ärztin Christine Theiss.

München - Die PR-Termine für ihren Kampf am 26. August hat Dr. Christine Theiss (31) in Köln hinter sich gebracht, im Si Claro am Friesenplatz noch ein Panino gegessen.

Nach dem ganz späten Frühstück widmet sich die Kickbox-Weltmeisterin jetzt ihrer „besten Freundin“. Die heißt Tiffany von Buchhorn, liegt hechelnd unter dem Tisch und bildet mit „Dr. K.o.“ ein Dreamteam der besonderen Art. „Wir sind ein geprüftes Rettungshundeteam Mantrailing“, erklärt Dr. Theiss. Mantrailer sind im Gegensatz zu normalen Suchhunden in der Lage, verschiedene menschliche Gerüche voneinander zu unterscheiden. Dr. Theiss über die Leistungen Tiffanys, der sie übrigens eine eigene Homepage eingerichtet hat: „Sie hat es kürzlich sogar geschafft, den richtigen Taucher in einem See zu identifizieren.“ Hund und Frauchen wurden in der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes München ausgebildet und werden von der dortigen Polizei bei der Suche nach Vermissten eingesetzt. Auch sonst ist Dr. Christine Theiss eine Sportlerin der etwas anderen Art, wie sie in einem Interview mit dem Kölner Express zeigt. 

Frau Dr. Theiss, für Sie als Kickboxerin „ist der K.o.“ – also die Körperverletzung – „ein legitimes Mittel zur Beendigung eines Kampfes.“ Wie lässt sich das mit dem hippokratischen Eid vereinbaren, den Sie als Ärztin geleistet haben und der Sie ja zum Helfen und Heilen und nicht zum Gegenteil verpflichtet?

Theiss: Das widerspricht sich überhaupt nicht. Auch jeder körperliche Eingriff eines Arztes, selbst Pflasterabreißen oder Blutabnehmen, ist Körperverletzung. Es sei denn, der Patient hat zugestimmt. Und beim Kickboxen sind sich beide im Ring ja einig, dass sie ein gemeinsames Ziel haben und einer gewinnen wird, auch wenn der Weg über einen harten körperlichen Einsatz erfolgt.

Wenn bei Tritten die Füße der gegnerischen Halsschlagader nahekommen, sieht das schon sehr gefährlich aus…

Theiss: Ich betreibe den Sport jetzt seit 23 Jahren, und nie ist etwas Ernsthaftes passiert. Der Laie überschätzt auch die Tritthärte bei Kopftreffern – Faustschläge sind wesentlich härter. Ein Restrisiko gibt’s immer, aber die Chance, in Köln überfahren zu werden, ist wesentlich größer.

Sie sind 1,75 m groß, haben sehr lange Beine – ist das die ideale Kickbox-Figur?

Theiss: Ja und nein, die Reichweite ist zwar groß. Aber gegen kleine, stämmige Gegnerinnen mit kurzen Winkeln sind meine langen Extremitäten eher von Nachteil.

Busen-Blitzer und mehr: Die knappsten Outfits bei Sportlerinnen

Hoppla! Wasserballerin Nadine Kunz hat da was verloren. © Getty
Bei Tennisspielerinnen hat man ja irgendwie immer das Gefühl, dass die Röcke den Spielerinnen gar nicht kurz genug sein können. Und sie sich morgens genau überlegen, welche Unterwäsche sie der Weltöffentlichkeit präsentieren. © dpa
Sport kann sexy sein. Soll er sogar! Das zeigte sich nicht nur 2010, sondern auch in den Vorjahren: Das sind die heißesten Outfits! © dpa
US-Keeperin Hope Solo (r.) postete sich so bei Twitter. Trägt sie was unterm Bademantel? Das ist der Phantasie überlassen © 
Serena Williams sorgte mit diesem Foto für Wirbel - sie wählt es als Twitter-Avatar. Doch es war vielen zu freizügig vor dem Hintergrund eines Stalker-Falls. © Serena Williams
Vor allem bei den Frauen zählt heute nicht nur die gute Leistung, sondern auch das gute Aussehen. Das bringt Werbeverträge ein, und manche Sportarten wie etwa Beachvolleyball oder Tennis haben einen Teil ihrer Popularität auch den knappen Outfits der Protagonistinnen zu verdanken. Wir laden Sie ein durch eine Bilderreise der knappsten Sportlerinnen-Outfits. © Getty
Später tauschte sie es aus - durch dieses Foto © Serena Williams
Von Busenblitzern über bewusst gewählte Mini-Leibchen ... © Getty
... bis hin zu Randsportarten, bei denen Nacktsein dazugehört. © Getty
Da hat die Hand aber rein gar nichts verloren. © dpa
Im Wasserball gehören Busenblitzer fast schon dazu. © dpa
Und mit den oftmals knappen Badeanzügen tun die Athletinnen auch wenig, um das zu verhindern. © dpa
Ups! © dpa
Patsch! Ein Busengrapscher bei der Wasserball-WM 2011 © Getty
Alexandra Asimaki (Griechenland) geht beii Sofia Konukh (Russland) auf Tuchfühlung © Getty
Für Fans ungewöhnlicher ... © Getty
... und sexy Einblicke ist Wasserball eh eine Top-Sportart. © Getty
5000-Meter-Läuferin Habtemariam Nebiat aus Eritrea hingegen wollte definitiv nicht so viel zeigen! © dpa
Auch Oksana Domnina hat bei der Kleiderwahl einen Fehler begangen. © dpa
Olympia 2010 war ein Schaulaufen der sexy Outfits. © Getty
Aber bevor wir aufs Eis schauen ... © Getty
Ein kurzer Blick zum Tennis! © AP
Venus Williams ist eine Meisterin der Selbstinszenierung! © AP
Das hier war unser Lieblingsoutfit 2010 © AP
Das unser zweitliebstes © AP
Wer genau hinsieht, merkt: So viel zeigt Venus gar nicht © dpa
Aber sexy sieht's allesmal aus. © AP
Hier das weiße Modell! © dpa
Neue Sportanzüge sorgten 2009 für Diskussionen. Grelle Designs gingen da fast ein wenig unter. © dpa
Alles gut verstaut! © dpa
Wo waren wir? Ach ja, Olympia! © dpa
Tessa Virtue tanzte sich nicht nur zu Gold © AP
Sondern auch in die Herzen vieler © AP
Auch als "Miss Transparent" wurde sie bekannt. © AP
Ihrem Partner scheint das Outfit auch zu gefallen. © AP
Shelley Rudman (USA, Skeleton) lässt es hauteng angehen. © Getty
Auch Teamkollegin Noelle Pikus-Pace lässt sich nicht lumpen. © AP
Sicherlich gewollt: Einblicke bei Kim Clijsters. © dpa
Kommen wir zu ein paar Bilder, bei den man darüber streiten kann, ob es noch "Sport" heißen darf. © Getty
Eigentlich eher nicht - aber einen Pokal gab's allemal. © Getty
Vor der Fußball-WM 2010 trafen sich Pornostars in Berlin zum Oben-ohne-Fußball-Match © Getty
Drücken wir mal ein Auge zu. © Getty
DAS hier ist Sport. © dpa
Und es ist sexy. © dpa
Die Trainingsbilder von Maylin Hausch gingen um die Welt. © dpa
Kein Wunder bei diesen Einblicken © dpa
Da gehört der Kopf aber nicht hin. © dpa
Da schon eher. © dpa
Wir können uns ... © dpa
... gar nicht satt sehen ... © dpa
... an diesen Bildern. © dpa
Julia Görges zählt zu den erfolgreichsten deutschne Tennisspielerinnen © dpa
Und zu den ansehnlichsten. © dpa
Erst recht mit solchen Outfits. © dpa
Jaaaaaaaa! Zwetana Pironkowa freut sich. © dpa
Heiße Feger! © AP
Im Curling gibt's oft einiges zu sehen. © dpa
Heiß auf Eis. © dpa
Isabelle Delobel gibt alles. © Getty
Ah, Tessa Virtue noch mal - "Miss Transparent", Sie erinnern sich? © dpa
Auf dem Eis bei Olympia ... © dpa
... gab's ein Schaulaufen der schrägen Outfits. © dpa
Sexy soll sein. © dpa
Und hoch das Bein! © AP
Was wollen uns die Künstler damit sagen? © AP
Oh, falscher Bildausschnitt © dpa
Boah, was für ein Rock! © AP
Beachvolleyballerin Katrin Holtwick gibt geheime Zeichen. © dpa
Jelena Isinbajewa ist DER Topstar des Stabhochsprungs. © dpa
Mit Werbeverträgen scheffelt sie Millionen. © dpa
Ihr Marktwert stieg nicht zuletzt aufgrund ihres ansehnlichen Äußeren und wegen der knappen Outfits. © dpa
Schön und sexy: Britta Steffen © dpa
Nicht ganz so sexy: Justine Henin. Denn diese Hose könnten böse Zeitgenossen auch mit einer Windel vergleichen. © dpa
Jelena Jankovic hatte da schon die besseren Klamotten für den sexy Laufsteg Tenniscourt. © dpa
Es soll ja Leute geben, die Beachvolleyball nur der knappen Outfits schauen. © dpa
Pfui! Aber schön anzuschauen ist so was durchaus. © dpa
Und jetzt was ganz Schräges! © Getty
Ob man Nackt-Rugby wirklich als Sportart bezeichnen kann? © Getty
Und diese Zeitgenossen als Sportler? © Getty
Darüber lässt sich sicher streiten. © Getty
Die Athleten am St Kilda Beach (Neuseeland) haben trotzdem ihren Spaß. © Getty
Natürlich kommt es auch zu jeder Menge Körperkontakt. © Getty
Nichts für schwache Gemüter © Getty
Jetzt wird es besonders kurios: Beim Bekleidetensport sind die Flitzer nackt. Beim Nacktsport sind die Flitzer angezogen. Dieser Herr in Klamotten ist ausdrücklich unerwünscht und wird vom Platz geführt. © Getty
Softball ist in Deutschland eine Randsportart. Jennie Finch ist dank ihres attraktiven Aussehens trotzdem vielen Männern ein Begriff. © Getty
Weil wir so viele davon vorliegen haben und sie wirklich ansehnlich sind: hier noch mehr Fotos der süßen Jelena Isinbajewa © Getty
So schön, so sexy ... © Getty
Der Stabhochsprung-Megastar © Getty
Noch weniger Stoff, und man müsste die Sittenwächter alarmieren. © Getty
Ups! © Getty
Serena Williams ist ausgerutscht. Oder war das Absicht? Bei ihr weiß man ja nie ... © Getty
Winkewinke! Britta Steffen zeigt, dass ein Schwimmanzug gar nicht eng genug sein kann. © Getty
Das sieht auch Fran Halsall so. © Getty
Diese Dame hat das „Sex“ im Namen von  „Middlesex Sevens“ etwas zu wörtlich genommen. Denn das ist der Name eines Charity-Events, bei dem sie auf den Platz stürmt. © Getty
Mit Rugby hat das nicht mehr viel zu tun. © Getty
Doch man(n) nimmt es mit Humor. © Getty
Wieder Serena, die mit ihrem Schläger das Nötigste bedeckt. © dpa
Und wieder Serena - es ist kein Zufall, dass Sie den US-Star hier so oft sehen. © dpa
Sie ist die Meisterin der knappen Outfits. © dpa
Sex sells, das weiß auch Schwester Venus Williams. © dpa
Immer wieder schön anzusehen, wie hier bei Daniela Samulski: athletische Körper in knackengen Schwimmanzügen © dpa
Kerstin Vogel pustet kräftig durch. © dpa
Das männliche Publikum bekommt also oft nicht nur sportliche Höchstleistungen zu gucken, sondern auch noch Anziehendes bis Anzügliches für die Augen. Und natürlich schauen umgekehrt auch die Frauen hin, wenn athletische Fußballer ihr Trikot ausziehen. Warum auch nicht? Was wäre der Sport ohne einen Hauch von Erotik? © dpa
Gerne mehr davon!  © Getty

Treten Sie oder schlagen Sie lieber?

Theiss: Ich liebe die Kombination – sonst könnte ich ja auch Boxen oder Fußballspielen.

Sie waren gerade als böse Judith in dem RTL-Film Jagd nach der Heiligen Lanze zu sehen…

Theiss: Da gab’s Kommentare wie: Toll, dich mal gefesselt auf einem Stuhl zu sehen.

Sie ließen sich bei Fort Boyard mit Soap-Star Andreas Elsholz in einen Wassertank versenken…

Theiss: …ich im Bikini, er im T-Shirt – weil man neben meinem Waschbrettbauch seine Wampe nicht sehen sollte.

Sie begleiteten gerade Pseudo-Promis wie „Edelhure“ Cleo van Eden oder Ex-Bohlen-Gespielin Naddel für Pro7 als ärztliche Beraterin auf einer Nikotinentzugs- Schiffstour. War das Kickboxen nur als Sprungbrett zur TV-Karriere gedacht?

Theiss (lacht): Das wäre bei meinem Start 1988 aber extrem vorausschauend gewesen.

Sie gehören auch zu den wenigen Sportlern, die sich parteipolitisch outen, Sie unterstützen die Union.

Theiss: Ich bin eigentlich CSU-Sympathisantin, weil ich finde, bei uns in Bayern machen die ihr Ding ganz gut. Die SPD existiert hier nicht, die FDP als CSU-Koalitionspartner merkt man nicht, die freien Wählergemeinschaften sind für mich als Großstadtmensch nicht gerade attraktiv. Und außerdem hat uns Franz Josef Strauß aus der DDR rausgeholt.

Wie das?

Theiss: Als er 1984 Menschen gegen einen Milliardenkredit freibekam, setzte er uns nach Intervention von Freunden im letzten Moment – da war er schon auf dem Weg nach Berlin – auf die Liste. Der Ausreiseantrag meiner Eltern war zuvor zwei Jahre lang abgelehnt worden.

Gehört auch Ex-Verteidigungsminister und Ex- Doktor Karl-Theodor zu Guttenberg zur von Ihnen bewunderten CSU-Elite?

Theiss: Na, herzlichen Dank auch – ich muss mich jetzt jeden Tag für meinen Doktor-Titel rechtfertigen.

Ihr Mann Hans, auch er Mediziner, bekannte, bei Ihrem letzten harten Kampf sei er „1000 Tode gestorben“. Müssen Sie ihm so was eigentlich antun?

Theiss (lacht): Das stand im Kleingedruckten des Ehevertrages. Außerdem hat er mich ja als Amateur-Weltmeisterin geheiratet.

INTERVIEW: IRMGARD STOFFELS

Auch interessant

Meistgelesen

Markus Beyer (†47): Ex-Trainer bestätigt Todesursache - „Er hat den Kampf verloren“
Markus Beyer (†47): Ex-Trainer bestätigt Todesursache - „Er hat den Kampf verloren“
Neunter Sieg im zehnten Spiel: DBB-Team bezwingt Estland
Neunter Sieg im zehnten Spiel: DBB-Team bezwingt Estland
Vize-Weltmeister Luka Modric erhält auch Ballon d'Or
Vize-Weltmeister Luka Modric erhält auch Ballon d'Or
Die großen Vier: Peiffer, Schempp, Lesser und Doll
Die großen Vier: Peiffer, Schempp, Lesser und Doll

Kommentare