Knieender Protest

Neue Regelung zum Hymnenstreit - Donald Trump findet die Lösung „dumm“

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Colin Kaepernick kniet aus Protest während der US-Hymne.

US-Präsident Donald Trump hat im Hymnenstreit mit der Football-Profiliga NFL nachgelegt.

Die neu erlassene Verhaltensregel für die Spieler sei "dumm", sagte der Republikaner bei einer Wahlkampfveranstaltung in Great Falls/Montana. Die NFL hatte zuletzt entschieden, dass der Kniefall während der US-Hymne künftig verboten ist. Stattdessen dürfen die Footballer ihren Protest nur noch durch einen Aufenthalt in der Umkleidekabine während der Zeremonie vor den Spielen kundtun.

"Das ist noch schlechter, als nicht zu stehen", sagte Trump und stellte für sich fest: "Es bringt nichts." Der 72-Jährige kämpft seit langer Zeit gegen die Proteste. Für ihn sollten aufmüpfige Profis "nicht spielen, nicht anwesend sein, vielleicht nicht im Land sein." Das hatte das Staatsoberhaupt in der TV-Show "Fox & Friends" gesagt.

Sein Fett weg bekam in Great Falls auch NFL-Boss Roger Goodell. "Dieser Commissioner, wo kommt der Kerl eigentlich her, ich habe keine Ahnung", sagte Trump: "Sie zahlen ihm 40 Millionen Dollar im Jahr, dabei sind die TV-Quoten um 20 Prozent runtergegangen."

Auch hier liegt Trump mal wieder nicht ganz richtig. Im Vergleich zur Saison 2016/17 waren die Quoten in der Hauptrunde 2017/18 um 9,7 Prozent schlechter.

Lesen Sie auch: Wegen des Hymnenprotests in der NFL drohte US-Präsident Donald Trump der Football-Liga ihre Steuervorteile zu nehmen, kurz darauf meldete sich NFL-Chef Roger Goodell zu Wort.

SID

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