1. tz
  2. Sport
  3. Mehr Sport

Verlässt Nowitzki die Dallas Mavericks?

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Dirk Nowitzkis Zukunft in Dallas ist ungewiss
Dirk Nowitzkis Zukunft in Dallas ist ungewiss © dpa

Phoenix - Die Phoenix Suns haben im Duell mit Meister Los Angeles Lakers um den Einzug in die Playoff-Endspiele der NBA auf 1:2 verkürzt. Derweil gibt es Spekulationen um Dirk Nowitzkis Zukunft.

Angeführt vom überragenden Amare Stoudemire feierten die Suns am Sonntag (Ortszeit) einen 118:109-Heimsieg. Stoudemire erzielte mit 42 Punkten - 29 davon allein in der zweiten Hälfte - einen persönlichen Playoff-Rekord. Im zweiten Halbfinale zogen die Boston Celtics gegen die Orlando Magic durch ein 94:71 dagegen in der “best-of-seven“-Serie auf 3:0 davon und konnten bereits in der Nacht zum Dienstag die Finalteilnahme perfekt machen.

Die Topverdiener im Sport 2009: Wo steht Nowitzki?

Die Gerüchte um Deutschlands Basketball-Superstar Dirk Nowitzki nahmen am Pfingstwochenende wieder zu. Einem Bericht von “ESPN.com“ zufolge hat der 31-Jährige von den Dallas Mavericks die Option in seinem Vertrag gezogen, die es ihm ermöglicht, vorzeitig aus seinem noch bis 2011 gültigen Kontrakt auszusteigen und als sogenannter Free Agent zu agieren. Der amerikanische Internetanbieter beruft sich dabei auf “dem Club nahestehende Quellen“.

Sollte Nowitzki die Option tatsächlich gezogen haben, würde dies nicht zwangsläufig einen Vereinswechsel bedeuten. Möglich wäre auch, dass der Würzburger vorzeitig bei den “Mavs“ verlängert. Denkbar wäre auch, dass der Deutsche auf Geld verzichtet, damit Clubbesitzer Mark Cuban einen zweiten Superstar nach Texas holen kann.

Nowitzki muss die Klausel in seinem Vertrag bis zum 30. Juni gezogen haben. Ansonsten läuft sein Kontrakt, der ihm in der kommenden Spielzeit 21,5 Millionen Dollar garantiert, bis 2011 weiter. Nowitzkis Mentor und Berater Holger Geschwindner hatte unlängst in einem Interview mit dem Internetanbieter “Spox.com“ erklärt, eine Entscheidung werde nicht vor dem 20. Juni fallen, wenn die Playoffs in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga vorbei sind.

In der K.o.-Runde der besten Liga der Welt stehen die Zeichen derzeit auf ein Finale zwischen den beiden letzten Champions Los Angeles Lakers (2009) und Boston Celtics (2008). Die Lakers mussten am Sonntag jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Superstar Stoudemire führte die Gastgeber vor 18 422 Zuschauern im US Airways Center praktisch im Alleingang zum Sieg. Auch 36 Punkte von Kobe Bryant konnten die Pleite der Kalifornier nicht verhindern.

Einen Schritt weiter als die Lakers sind die Boston Celtics, die beim Vorjahresfinalisten Orlando Magic gewannen und nur noch einen Sieg vom Endspiel entfernt sind. “Es schien so, als seien wir mit dem Herz nicht bei der Sache“, sagte Orlandos Superstar Dwight Howard. Überragender Akteur bei Boston war Rajon Rondo mit elf Punkten und zwölf Assists. Insgesamt trafen sechs Celtics-Spieler zweistellig, am häufigsten Glen Davis (17). Bei den Magic kamen Vince Carter und Jameer Nelson auf je 15 Zähler, Center Howard musste sich mit für ihn mageren sieben Punkten zufriedengeben.

dpa

Auch interessant

Kommentare