Radsport

Voigts letzter Bayern-Start

München - Ab Mittwoch schlängelt sich wieder der 133 Fahrer große Pulk der Bayern-Rundfahrt über 787 km in fünf Etappen durch Bayern.

Im Weltklassefeld rollen mit Geraint Thomas (GB) und den drei Deutschen Linus Gerdemann, Christian Knees sowie Jens Voigt vier ehemalige Sieger mit.

Senior ist der dreimalige Bayern-Rundfahrtgewinner Jens Voigt. Der 42-Jährige denkt noch nicht daran, das Rennrad in die Ecke zu stellen. „Eigentlich sind Alter und Teilnahmen keine Sache, für die man Blumen bekommt“, sagt Voigt, gibt dann aber zu: „Es macht mich schon zufrieden, dass ich so lange durchgestanden habe.“ In diesem Frühjahr keuchte er schon bei der Katalonien-Rundfahrt, der Baskenland-Rundfahrt, der Tour of California und bei Rund um Köln über den Asphalt. Vielleicht ist sein Durchhaltevermögen auch der Tatsache geschuldet, dass Voigt während seiner gesamten Karriere nie mit Doping in Verbindung gebracht wurde. „Ich würde mich schämen, wenn ich vor meinen sechs Kindern als Doper dastünde.“ Bereits im vergangenen Herbst hatte sich der gebürtige Mecklenburger entschieden: „Ich hänge noch ein Jahr dran. Ich brauche das Jahr, um dem Radsport Goodbye zu sagen.“ Das macht Voigt auch in Bayern, nach sieben Jahren kehrt er wieder zur Bayern-Rundfahrt zurück: „Ich freue mich, dass mein Team die Top-Rundfahrt in Deutschland wieder ins Programm genommen hat. Ich fühle mich dort immer wohl und nicht nur, weil ich das Rennen schon dreimal gewonnen habe“, so Voigt. Allerdings schränkt er seine Vorfreude diesmal ein bisschen ein. „Es hätte nicht ausgerechnet am Himmelfahrtstag gleich bis unter die Wolken hinauf zu den Mittermeiers auf die Winklmoosalm gehen müssen.

mh

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