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Volleyballer hoffen auf Free-TV-Zeit: Vorbild Frauen-Fußball

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Lukas Kampa
Der Kapitän der deutschen Volleyballer: Lukas Kampa. © Andreas Gora/dpa

Die deutschen Volleyballer wünschen sich für die anstehende WM in Polen und Slowenien Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen.

Ljubljana - „Es ist eine große Debatte, die immer wieder entsteht: Woran liegt es? Müssen wir erst erfolgreich sein, damit sich die Fernsehanstalten interessieren? Oder umgekehrt?“, äußerte Kapitän Lukas Kampa (35) vor dem Auftakt der deutschen Mannschaft am 26. August (17.30 Uhr) in Ljubljana gegen Olympiasieger Frankreich.

Die deutschen Fans können alle Spiele live und mit deutschem Kommentar nur kostenpflichtig im Online-Sender sportdeutschland.tv mitverfolgen.

„Ich bin der Meinung, man sollte mehr Fernsehbilder von allen Sportarten zeigen, so wie es aus München jetzt war. Ich finde, beim Frauen-Fußball ist es im Moment extrem gut zu sehen. Da wird einfach ein Verlangen erzeugt, was vielleicht gar nicht unbedingt so da ist, und das meine ich gar nicht abwertend, sondern es wird einfach gezeigt“, erläuterte Kampa. „Auf einmal sieht man, was möglich ist, wie viel Spaß es macht zuzugucken. Das ging sehr, sehr vielen Leuten so. Ich glaube, dass es in vielen Sportarten möglich ist.“

Zuletzt hatte die Fußball-WM der Frauen in England ARD und ZDF starke Einschaltquoten beschert, die mit den deutschen Erfolgen stetig stiegen.

Die deutschen Volleyballer wollen sich bei ihrer Endrunde nun darauf konzentrieren, „die Bilder zu liefern, die die Leute haben wollen“, wie es Kampa ausdrückte. Man müsse zeigen, „dass es sich lohnt einzuschalten.“ dpa

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