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Vorwürfe der Tierquälerei: Ermittlungen gegen Beerbaum nicht ausgeschlossen

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Gericht
Die Staatsanwaltschaft wartet mit den Ermittlungen, bis die Deutsche Reiterlicher Vereinigung mit Videomaterial auf sie zukommt © dpa

Die Staatsanwaltschaft Münster hält Ermittlungen im Fall Ludger Beerbaum nicht für ausgeschlossen.

Münster - Die Staatsanwaltschaft Münster hält Ermittlungen im Fall Ludger Beerbaum nicht für ausgeschlossen. «Wir haben ein Auge drauf», erklärte ein Sprecher am Donnerstag. Der Sender RTL hatte dem 58 Jahre alten Springreiter in einem Beitrag bei «RTL Extra» Tierquälerei vorgeworfen.

Demnach soll Beerbaum mutmaßlich die unerlaubte Trainingsmethode des Barrens bei seinen Springpferden angewandt haben. Der aktuell in Wellington in Florida weilende Beerbaum wies die Anschuldigungen vehement zurück und kündigte juristische Schritte an.

Laut Staatsanwaltschaft solle nun abgewartet werden, ob die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit dem Filmmaterial auf sie zukomme. Der Verband hatte am Mittwoch erklärt, er wolle die Staatsanwaltschaft über den Beitrag informieren, «damit diese den Sachverhalt auf Grundlage des Tierschutzgesetzes bewerten kann». In einem möglichen Ermittlungsverfahren könnte auch geprüft werden, inwieweit ein Zusammenhang mit dem Verfahren aus dem vergangenen Jahr bestünde, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Bereits im Mai 2021 hatte die Deutsche Reiterliche Vereinigung bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt wegen der möglichen Verletzung des Tierschutzgesetzes erstattet. Die Staatsanwaltschaft Münster hatte die Ermittlungen im vergangenen November eingestellt. (dpa)

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