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Neue Zelle für Becker: Boris erwartet Besuch von Mama - Deutschland-Rückkehr noch vor Weihnachten?

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Von: Vinzent Fischer

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Boris Becker leidet unter der Haft im Wandsworth-Gefängnis. Mutter Elvira fürchtet, ihn nicht mehr wieder zu sehen. Jetzt wird der 54-Jährige verlegt.

London - Boris Becker ist auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen. Seit Ende April befindet sich der ehemalige Wimbledon-Sieger in Haft. Zweieinhalb Jahre muss der 54-Jährige wegen Insolvenzverschleppung hinter Gittern verbringen. Trotz des großen medialen Echos - zuletzt musste er einen hämischen Kommentar von Moderatorin Barbara Schöneberger einstecken - stehen seine engsten Vertrauten Boris Becker bei. Wie die Bild berichtet, wird Mutter Elvira zu ihrem Sohn nach England reisen.

„Egal was passiert“: Elvira Pisch steht Sohn Boris Becker bei

„Wir haben uns immer gut verstanden“, wird sie zitiert. „Egal was passiert – er ist und bleibt mein Sohn.“ Zudem erfuhr die Bild, dass Elvira Pisch große Sorgen plagen. „In ihrem Alter weiß man ja nie, was passiert“, so ein Insider aus ihrem engsten Freundeskreis. Die 86-Jährige befürchtet wohl, sie könnte ihren Boris nicht mehr wieder sehen. Zunächst hatte Elvira Pisch aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands wohl Zweifel, die großen Strapazen für eine Reise nach England auf sich zu nehmen.

Ein weiterer Grund, der sie wohl doch umstimmte: Ihr Filius hat es im Wandsworth-Gefängnis im Süden Londons nicht gerade leicht. Der harte Gefängnis-Alltag hat nur noch wenig mit den Privilegien zu tun, die der Star Boris Becker ausleben durfte. Lediglich 30 Minuten Freigang im Innenhof stehen ihm täglich zu. Ab 19 Uhr darf er seine Zelle nicht mehr verlassen.

Medienbericht: Boris Becker könnte schon im November entlassen werden

Nur zwei Mal in der Woche darf der Ex-Tennis-Star für magere zehn Minuten duschen. Bis zu hundert Personen finden in den Gemeinschaftsduschen Platz. Die Bild berichtete darüber hinaus von „Ekel-Essen“, das Boris Becker in Wandsworth vorfindet. Der 54-Jährige soll sich bereits bei seinen Mitinsassen über die Zustände beschwert haben.

Ob Becker das Gefängnis in England vorzeitig verlassen darf, ist völlig offen. Die Sun berichtet unter Berufung auf eine Quelle, dass Becker bereits im November vorzeitig entlassen werden könnte. Der ehemalige Tennis-Star rechne dem Bericht zufolge damit, deutlich vor Weihnachten wieder in Deutschland zu sein. Aktuell unterrichte er ausländischen Insassen Englisch - und das, obwohl er für seinen eigenen Prozess einen Dolmetscher benötigte.

Boris Becker zieht in den „Trinity Wing“ - „Gefangene warten Jahre, um in diesen Teil zu kommen“

Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Süden Londons. Berichten zufolge wurde Boris Becker in den „Trinity Wing“ des Wandsworth-Gefängnisses verlegt. Der Umzug von Sohn Boris in die neue Zelle hat einen Besuch von Mutter Elvira Pisch deutlich erleichtert.

„Gefangene warten Monate und sogar Jahre, um in diesen Teil zu kommen“, berichtet Journalist Chris Atkins, der selbst Insasse in Wandsworth war, der Bild. „Trinity hat eine etwas entspanntere Aufsicht, hier haben Gefangene verstärkt Gelegenheiten, ihre Zellen zu verlassen. Etwa um zu arbeiten, sich weiterzubilden, Sport zu treiben und soziale Kontakte zu knüpfen.“ (vfi)

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