Olympia-Medaillenkandidat

Wellbrock: „Besser aufgestellt als vor ein paar Jahren“

Florian Wellbrock
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Zählt gleich in mehreren Rennen zu den Medaillenkandidaten: Florian Wellbrock.

Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock ist zuversichtlich, dass die Serie von zwei Olympischen Spielen ohne Medaille für die deutschen Beckenschwimmer in Tokio zu Ende geht.

Tokio - „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Durststrecke jetzt enden kann“, sagte der 23-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben ganz gut gearbeitet im Verband und sind da meiner Meinung nach jetzt besser aufgestellt als vor ein paar Jahren. Deswegen wird das Ganze jetzt auch wieder erfolgreicher werden.“

Der frühere Weltklasse-Schwimmer Thomas Rupprath traut Wellbrock bei den Olympischen Spielen einen ganz großen Coup zu. „Ich glaube, dass er mindestens Doppel-Olympiasieger wird“, sagte der 44-Jährige in einer Medienrunde. „Für mich ist Florian Wellbrock über 1500 Meter Kraul und vielleicht auch über 800 Meter Kraul der absolute Topfavorit.“ Wellbrock tritt in Tokio über diese beiden Strecken im Becken sowie über zehn Kilometer im Freiwasser an. 2019 wurde er Weltmeister über 1500 Meter und über die olympische Distanz im Outdoor-Wettbewerb.

Neben Wellbrock sieht Rupprath auch dessen Verlobte Sarah Köhler als aussichtsreiche Medaillenkandidatin auf den langen Freistildistanzen. Lagenspezialist Philip Heintz und Brustschwimmer Marco Koch haben aus seiner Sicht Außenseiterchancen.

Rupprath gewann 2004 in Athen mit der deutschen 4 x 100 Meter Lagenstaffel Silber. Vier Jahre zuvor holte er mit der Staffel Bronze. Rupprath analysiert die Schwimm-Wettbewerbe der Sommerspiele in Tokio für Eurosport. dpa

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