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Wellbrock und Beck siegen bei Freiwasser-Weltcup

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Florian Wellbrock
Hat in Abu Dhabi das Weltcup-Finale über 10 Kilometer im Freiwasser gewonne: Florian Wellbrock. © Oliver Weiken/dpa

Ein sattes Preisgeld versüßt Olympiasieger Florian Wellbrock und Leonie Beck den Saisonabschluss im Freiwasser, während die deutschen Beckenschwimmer auf der Kurzbahn einen WM-Tag zum vergessen haben.

Abu Dhabi - Den Saisonabschluss im Freiwasser-Schwimmen dominiert, beim Kurzbahn-WM-Auftakt aber enttäuscht: Die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes erlebten einen zwiespältigen Donnerstag in Abu Dhabi.

Olympiasieger Florian Wellbrock und Leonie Beck siegten beim Weltcup-Finale über 10 Kilometer im Freiwasser und belohnten sich dafür mit jeweils umgerechnet 13 110 Euro Preisgeld. Dagegen schafften es keine Beckenschwimmer am ersten Tag auf der 25-Meter-Bahn in die Finals. In denen gelang Siobhan Bernandette Haughey aus Hongkong die wertvollste Leistung. Sie schwamm in 1:50,31 Minuten über 200 Meter Freistil Weltrekord, der mit 50 000 Dollar belohnt wurde.

„Es war schwerer als beim Olympiasieg in Tokio. Aber ähnlich wie bei Olympia hat mir eine gute letzte Runde den Sieg eingebracht“, sagte Wellbrock, der es anschließend schaffte, sich von einem Sieger-Meet-and-Greet beim Scheich „rauszumogeln“. „Ich musste regenerieren“, sagte Wellbrock mit einem Lächeln. Für ihn stehen zu Wochenbeginn Vorlauf und Finale über 1500 Meter Freistil an. „Da starte ich schon ambitioniert und will in den Medaillenkampf eingreifen.“

Bundestrainer enttäuscht

Beck schaffte es, die Olympiasiegerin Ana Marcela Cunha aus Brasilien zu bezwingen. „Das hatte ich eigentlich für unmöglich gehalten. Genauso wie die Spitze noch ein- und zu überholen“, sagte die Würzburgerin, die bereits am Freitag die Heimreise antritt. „Für mich ist jetzt Weihnachten“, sagte Beck.

Ebenso wie für Sarah Köhler. Die Olympia-Dritte über 1500 Meter Freistil hatte ihr Weltcup-Debüt über 10 Kilometer mit Rang 29 beendet. „Ich hatte mir doch etwas mehr erhofft“, sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn. Fünf Kilometer hätte sein Schützling gut mitgehalten. „Ich finde aber gut, dass sie den Wettbewerb zu Ende geschwommen ist“, bemerkte Berkhahn. Köhler hatte nach Olympia wegen einer Schulterverletzung keinen Wettkampf mehr bestritten.

Unzufrieden war Berkhahn auch mit den Beckenschwimmern. „Da hatte ich mir doch mehr versprochen“, sagte der Bundestrainer. Am nächsten kam die 4x100 Meter-Freistil-Staffel der Frauen als neuntplatziertes Quartett des Vorlaufs der Final-Teilnahme. Brustschwimmer Fabian Schwingenschlögel kam in der Abend-Veranstaltung über 100 Meter Brust im Zwischenlauf auf Rang vier und steht damit am Freitag im Finale. dpa

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