Eiskunstlauf-Olympiasiegerin

Witt über Stellenwert des Sports: „Es fehlt das Wir-Gefühl“

Katarina Witt
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Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt vermisst den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Olympiasiegerin Katarina Witt vermisst beim Stellenwert des Sports in Deutschland den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Dresden - „Sehr viele Menschen krempeln ihre Ärmel hoch, sind fleißig und ziehen es durch. Es werden aber auch sehr große Hürden in den Weg gestellt und man will, man darf und kann nicht so richtig. Es fehlt dabei etwas dieses Wir-Gefühl, glaube ich“, sagte die frühere Weltklasse-Eiskunstläuferin der „Sächsischen Zeitung“.

Um als Sportnation wieder erfolgreicher zu sein, braucht es nach Ansicht von Witt mehr Freiheiten und Kreativität. Man schmore ein bisschen im eigenen Saft. „Dabei können wir sehr stolz sein auf vieles, was bei uns funktioniert. Aber dafür sorgen Menschen, die es machen, die von sich aus vernünftig, verantwortungsvoll sind, die anpacken, die helfen wollen, fleißig sind“, betonte Witt. „Das ist genau der Punkt: Einfach mal machen. Nicht überlegen, was ist jetzt der nächste Schritt.“ dpa

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