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Zverev kann Halbfinaleinzug in Turin vorzeitig klar machen

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Alexander Zverev
Kann bei den ATP Finals in Turin vorzeitig ins Halbfinale einziehen: Olympiasieger Alexander Zverev. © Luca Bruno/AP/dpa

Kurz vor dem Saisonende misst sich die Tennis-Elite in Turin bei den ATP Finals. Für Olympiasieger Alexander Zverev steht die vermeintlich schwierigste Aufgabe der Gruppe an.

Turin - Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev tritt am heutigen Dienstag (14.00 Uhr/Sky) zu seinem zweiten Vorrundenspiel bei den ATP Finals in Turin an.

Beim Jahresabschlussturnier der acht besten Tennisprofis der Saison kommen die besten beiden jeder Gruppe ins Halbfinale - in der Einzel- wie in der Doppel-Konkurrenz. Im Doppel steht Davis-Cup-Spieler Kevin Krawietz unter Druck (18.30 Uhr/Sky). Ein Überblick über die beiden Partien der Deutschen:

Zverev kann den Halbfinaleinzug vorzeitig klar machen

Wenn die deutsche Nummer eins Zverev gegen den Russen Daniil Medwedew gewinnt, kann das Weiterkommen schon perfekt sein. Doch die vergangenen Duelle weisen nicht darauf hin: Viermal nacheinander verlor der 24-Jährige gegen den US-Open-Champion. Medwedew steht als Nummer zwei der Welt einen Platz besser da als Olympiasieger Zverev. „Ich hoffe, es wird ein hochinteressantes Match werden am Dienstag“, sagte der Hamburger, nachdem er Spiel eins aufgrund der Aufgabe des Italieners Matteo Berrettini früher als gedacht für sich entschieden hatte. Dass er vor zehn Tagen im Halbfinale in Paris klar gegen Medwedew den Kürzeren zog, dürfte keine Rolle mehr für das Wiedersehen spielen.

Krawietz will seine Chance aufs Weiterkommen wahren

Krawietz hat zweimal im Doppel den French-Open-Titel geholt, 2019 und 2020. Zu den ATP Finals schaffte er es nun zum dritten Mal in Serie. Diesmal aber erstmals mit dem Rumänen Horia Tecau. Im ersten Gruppenspiel kassierte das Duo eine erwartbare Niederlage gegen die kroatischen Topfavoriten Nikola Mektic und Mate Pavic. „Jetzt müssen wir jedes Match gewinnen, um die Gruppe zu überleben. Wir werden alles dafür tun“, sagte Krawietz. Gegner des 29-jährigen Coburgers und des Rumänen sind Ivan Dodig und Filip Polasek aus Kroatien und der Slowakei, die ebenfalls mit einer Niederlage starteten. dpa

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