Stillstand durch die Nullnummer

Wieder kein Sieg - Hachings Aufstiegsträume in weiter Ferne

Viel Kampf, wenig Glanz: Keine Tore in Haching.
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Viel Kampf, wenig Glanz: Keine Tore in Haching .

Die SpVgg Unterhaching verpasst am 33. Spieltag der 3. Liga gegen Waldhof Mannheim den Befreiungsschlag. Durch das 0:0 wartet die Mannschaft seit fünf Spielen auf einen Sieg.

  • Am 33. Spieltag der 3. Liga verpasst die SpVgg Unterhaching gegen Waldhof Mannheim beim 0:0 im fünften Spiel in Serie einen Sieg. 
  • Der Rückstand der Spielvereinigung auf den Relegationsplatz ist inzwischen auf sechs Punkte angewachsen. 
  • Trainer Claus Schromm hadert mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. 

München – Zwei Teams wollten sich am Mittwochabend unter Flutlicht und natürlich noch immer ohne Zuschauer unbedingt rehabilitieren. Die Bilanz der letzten Spiele las sich nämlich wenig berauschend: So gelang der SpVgg Unterhaching in den letzten vier Partien kein Sieg. Der SV Waldhof kassierte zwei Niederlagen in Serie. Der Befreiungsschlag blieb aber beiderseits aus. Beide Teams treten nach dem 0:0 weiter auf der Stelle.

Schromm ändert Startelf auf vier Positionen

Die „Nullnummer“ bringt die Kontrahenten nicht weiter, aber es besteht immerhin die Option in den restlichen Partien noch einmal oben angreifen zu können. Hachings Trainer Claus Schromm musste erneut fünf Stammkräfte ersetzen und beorderte (nach dem 3:3 in Zwickau) vier neue Akteure in die Anfangsformation.

Auf jeden Fall entwickelte sich bei strömenden Regen sofort eine muntere Partie. Die Gäste aus Mannheim hatten zwar mehr Spielanteile, aber die besseren Chancen konnten sich die Hachinger erarbeiten. In der achten Minute traf Felix Schröter den Pfosten.

SpVgg Unterhaching: Kein Glück im Abschluss gegen Waldhof Mannheim

Kurz vor der Pause verfehlten Dominik Stroh-Engel und Christoph Greger nur knapp eine Führung. Auch im zweiten Abschnitt setzte sich der offenen Schlagabtausch fordert und die Mannschaften gaben kämpferisch alles. Der Hachinger Coach versuchte mit fünf Auswechslungen noch mehr Schwung in die Offensive zu bringen.

Aber den Gastgebern fehlte weiterhin das Quentchen Glück im Abschluss. In der 60. Minuten landete ein Kopfball von Max Dombrowka an der Latte. Alex Fuchs (78.), Jim-Patrick Müller (79.) und Christoph Greger in der Nachspielzeit scheiterten ebenfalls nur knapp.

Sehr zum Bedauern von Unterhachings Trainer Schromm: „Wir sind in der Defensive gut gestanden, haben und aber leider für die vielen guten Aktionen in der Offensive nicht belohnt“. 

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