FC Southampton amüsiert die Fußballcommunity

Hasenhüttl-Klub FC Southampton parodiert Donald Trump

„We love Ralphy“: Bei des Fans des FC Southampton steht Trainer Ralph Hasenhüttl (l.), einst Coach der SpVgg Unterhaching, hoch im Kurs.
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„We love Ralphy“: Bei des Fans des FC Southampton steht Trainer Ralph Hasenhüttl (l.), einst Coach der SpVgg Unterhaching, hoch im Kurs.

Ralph Hasenhüttl-Klub FC Southampton sorgt mit Trump Parodie für Lacher im Internet. Der Ex-Haching Coach steht mit dem Verein auf Tabellenplatz eins in der EPL.

Unterhaching/Southampton – Seine pfiffige Schlitzohrigkeit kennen sie noch bei der SpVgg Unterhaching, wo Ralph Hasenhüttl bis 2010 als Trainer des Fußball-Drittligisten wirkte. Und schon damals nie um eine schlagfertige Antwort verlegen war. Mit Humor nimmt der Österreicher auch die aktuelle Entwicklung seines jetzigen Vereins, des FC Southampton: Mit den „Saints“ schlug Hasenhüttl in der englischen Premier League am Freitagabend Newcastle United 2:0 und verdrängte, zumindest vorübergehend, Jürgen Klopps FC Liverpool von der Tabellenspitze. Mit einem Augenzwinkern parodierte Hasenhüttls Klub daraufhin Donald Trump machte sich die Dauerforderung des Noch-US-Präsidenten zueigen: „Stop the count!“ Hört auf zu zählen – nicht die Stimmen in den USA, sondern die Punkte im englischen Fußball. Denn nach dieser Momentaufnahme wäre der FC Southampton völlig überraschend Meister.

Über Twitter und Facebook verbreitete der FC Southampton den „Stop the count“-Post, garniert mit einem Screenshot der Tabelle. Platz eins, Saison sofort abbrechen – ganz im Sprachduktus von Donald Trump.

Der Twiter-Tweet des FC Southampton, nachdem der Klub auf Platz eins geklettert war.

Die Internetcommunity amüsiert sich über den Witz von Ralph Hasenhüttls FC Southampton 

Ein Scherz natürlich, denn so demokratisch wie bei den US-Präsidentschaftswahlen wird gleichermaßen sportlich der englische Fußball-Meister ermittelt. Dass das Team von Ralph Rasenhüttl, dessen Sohn Patrick (23) für die SpVgg Unterhaching stürmt, am Ende den Titel gewinnt, erwartet wohl kein Fußballexperte. Aber der Post ging durch die Decke. Sport.de beispielsweise titelte prompt: „Dank Donald Trump – Hasenhüttl-Klub landet Internet-Hit“. Und bei der österreichischen Kronenzeitung hieß es: Hasenhüttl-Klub macht auf Trump“.

Wie das mit Posts und Tweets so ist, die Retourkutschen folgten natürlich prompt. „Ärgert euch nicht, denn im Januar wird der FC Liverpool all eure Spieler kaufen“, unkte ein Twitter-Nutzer. Bei Facebook kommentierte ein Scherzbold: „Passt auf, die anderen Teams könnten euch wegen der gewonnenen Spiele verklagen.“ Und herzig ernst gemeint: „We love Ralphy!“ (Martin Becker)

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