Haching freut sich auf 1425 Zuschauer

Sollte sich die Corona-Lage von Freitag bis Sonntag nicht doch noch deutlich verschlechtert haben, dann ist es an diesem Sonntag soweit: Dann tritt die SpVgg Unterhaching am Sonntag (13 Uhr) im Drittliga-Heimspiel gegen den SV Meppen erstmals seit der Vor-Corona-Zeit wieder vor Zuschauern an – wenn auch nur vor wenigen.

Unterhaching1425. So viele Zuschauer dürfen – Stand Freitag – am Sonntag im Spiel gegen den SV Meppen ins Unterhachinger Stadion. „Das ist schön. Endlich wieder Fans im Stadion. Wir freuen uns sehr“, sagt Hachings Trainer Arie van Lent. Das Landratsamt hat grünes Licht gegeben, zehn Prozent der vollen Zuschauerkapazität dürfen genutzt werden. Das heißt, dass 1425 Zuschauern Einlass gewährt wird. Die Stehplätze bleiben komplett frei. Tickets sind nur online unter https://ticketing.spvggunterhaching.de zu bekommen, die Stadionkassen bleiben geschlossen. Jahreskarteninhaber haben Vorrecht. Ansonsten gilt das Motto: Wer schnell ist, kommt rein. Nach 1425 verkauften Eintrittskarten ist Schluss. Gästefans haben keinen Zutritt. Im gesamten Stadion herrscht Maskenpflicht. Nur wer seinen Sitzplatz erreicht hat, kann dort die Maske abnehmen. Auch für Bewirtung im Stadion ist gesorgt: „Es haben Stände auf, an denen es Essen und Trinken zu kaufen gibt“, erklärt SpVgg-Sprecher Florian Fussek. Das erste Spiel vor Fans seit Anfang des Jahres kommt gerade recht: Haching befindet sich nach zwei Siegen in Folge und einem Saisonstart mit sechs Punkten aus drei Spielen, den man durchaus als gelungen bezeichnen kann, im Hoch. Zudem meint van Lent: „Nicht nur von den Punkten, sondern auch vom Spielerischen her ist die Tendenz – finde ich – positiv.“ Sollte den Hachingern am Sonntag der dritte Sieg in Folge gelingen, was gegen Meppen nicht ausgeschlossen sein sollte, würden sie sich in der Spitzengruppe festsetzen.

Der Trainerposten des SV Meppen ist übrigens sehr prominent besetzt: Auf der Bank sitzt der frühere Nationalspieler Torsten Frings. Dem früheren Profi (u. a. beim FC Bayern, Borussia Dortmund und Werder Bremen) gefällt es in Meppen. Er kann sich vorstellen, wie sein Vorgänger Christian Neidhart sieben Jahre lang Coach des Fußball-Drittligisten SV Meppen zu bleiben. „Man sehnt sich als Trainer danach, Zeit zu bekommen, um zeigen zu können, was man draufhat. Ich fühle mich hier sehr wohl und kann auch Familie und Beruf unter einen Hut bekommen“, sagte der langjährige Bundesliga-Profi. Die Familie des 43-Jährigen lebt weiterhin im 130 Kilometer entfernten Bremen, für den SV Werder bestritt Frings 326 seiner insgesamt 402 Bundesligaspiele. Er startete seine Trainerkarriere auch als Co-Trainer bei den Hanseaten, bevor er bei Darmstadt 98 erstmals als Chefcoach arbeitete (einen ausführlichen Bericht über die sportliche Lage bei der SpVgg Unterhaching lesen Sie im überregionalen Sportteil dieser Zeitung).

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