Auch der Zeitpunkt des Wechsels noch offen

Transfer von Nico Mantl doch noch nicht fix: „Nichts unterschrieben“

Nico Mantl wird wohl bald bei RB Salzburg im Tor stehen.
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Nico Mantl wird wohl bald bei RB Salzburg im Tor stehen.

Nachdem die „Bild“ den Wechsel von Nico Mantl nach Salzburg bereits vermeldete, tritt Manni Schwabl auf die Bremse. Er bestätigt aber laufenden Gespräche.

  • Der Wechsel von Nico Mantl zu RB Salzburg soll laut Medienberichten kurz vor Abschluss stehen.
  • Manni Schwabl bestätigt laufende Gespräche.
  • Über den Zeitpunkt des Wechsel sei aber noch keine Entscheidung gefallen.

Unterhaching -Das täte der SpVgg Unterhaching in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut: Der angedachte Verkauf von U20-Nationaltorhüter Nico Mantl an Red Bull Salzburg könnte laut „Bild“-Zeitung etwa zwei Millionen Euro in die Kasse spülen. „Die Gespräche laufen, noch ist nichts unterschrieben“, sagte Präsident Manfred Schwabl gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. „Es kann schnell gehen, aber auch erst zur neuen Saison.“

SpVgg Unterhaching: Schon Adeyemi nach Salzburg verkauft

Schwabls gute Beziehungen zum österreichischen Abomeister dürften sich für die Spielvereinigung einmal mehr auszahlen. Vor zwei Jahren wechselte der damalige Hachinger U19-Spieler Karim Adeyemi nach Salzburg. Die Ablöse soll damals rund drei Millionen Euro betragen haben. Mittlerweile sorgte der Stürmer sogar schon in der Champions League für Furore

Auch Nico Mantl steht seit langer Zeit unter Beobachtung. Jetzt können sich die Salzburger mit dem 20-Jährigen auf einen Torwart mit glänzender Perspektive freuen. Der Transfer entspricht dem Konzept von Schwabl, der im eigenen NLZ Spieler ausbilden möchte, die dann über gute Leistungen in der 3. Liga das Interesse größerer Proficlubs wecken. „Nico hat sich das erarbeitet, mich freut’s für ihn“, sagt Schwabl. Neue Nummer eins bei Haching wird dann Steven Kroll (23).

Haching zurück im Abstiegskampf

Zur unerfreulichen Lage in der Liga: Vor der Englischen Woche mit den Partien gegen Magdeburg, Türkgücü und Zwickau ist Haching zurück im Abstiegskampf. Das 3:4 im Nachholspiel gegen Aufsteiger Verl wird als Tiefpunkt der jüngeren Vereinsgeschichte in den Giftschrank wandern. Bis zur 85. Minute führte Haching 3:1, es folgte ein Zusammenbruch, der Schwabl auch gestern noch kochen ließ: „Das war eine Bockfotz’n. Aber sowas kommt raus, wenn nur die Hälfte der Spieler 100 Prozent gibt. In diese Kerbe werden wir reinschlagen. Mal schauen, wer die Eier hat, das wieder hinzubiegen.“  (kik, lk)

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