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Millionenregen perfekt: Haching verdient an Adeyemi-Transfer kräftig mit

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Von: Korbinian Kothny

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Karim Adeyemi zaubert auch der SpVgg Unterhaching ein Lächeln ins Gesicht.
Karim Adeyemi zaubert auch der SpVgg Unterhaching ein Lächeln ins Gesicht. © IMAGO/GEPA pictures/ David Geieregger

Der Transfer von Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund ist perfekt. Über die Ablösesumme von 30 Millionen Euro freut sich nicht nur RB Salzburg.

Unterhaching - Der Transfer von Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund galt schon lange als reine Formsache. Jetzt ist er perfekt. Der Vize-Meister vermeldete am Dienstag, dass sich der 20-jährige Shootingstar der Borussia bis 2027 anschließen wird.

Laut Medienberichten zahlen die Schwarz-Gelben eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro an RB Salzburg. Einen Teil davon muss der österreichische Serienmeister allerdings an die SpVgg Unterhaching überweisen. Adeyemi wurde in der Jugendabteilung der Vorstädter ausgebildet und Haching sicherte sich beim Transfer 2018 eine Weiterbeteiligung an etwaigen Transfereinnahmen.

SpVgg Unterhaching bekommt mindestens sechs Millionen Euro

Und dieser Deal lohnt sich jetzt für Präsident Manni Schwabl. Die SpVgg erhält nun eine fixe Zahlung in Höhe von über sechs Millionen Euro mit der Option auf zwei erfolgsabhängige Tranchen in Höhe von jeweils ca. einer Million Euro. Und: Auch bei einem Weiterverkauf Adeyemis vom BVB an einen Dritten könnte der Klub partizipieren, wie der Verein mitteilte.

Schwabl deutete schon Mitte Oktober im Magazin Euro am Sonntag an, dass ein Adeyemi-Transfer Haching enorm helfen würde: „Genaue Zahlen werde ich natürlich nicht nennen, aber es wird schon eine Größenordnung sein, die Haching wirtschaftlich und strukturell völlig andere Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet.“

SpVgg Unterhaching: Aufstieg bis 2025 das Ziel

Die SpVgg Unterhaching stieg in der vergangenen Saison aus der 3. Liga ab und verpasste in der aktuellen Saison den direkten Wiederaufstieg. Zwei Spiele vor Schluss steht die Mannschaft von Sandro Wagner auf dem vierten Tabellenplatz.

Ursprünglich hatte Schwabl das Ziel ausgegeben, bis 2025 wieder in der 2. Bundesliga etabliert zu sein. Nach dem Abstieg soll nun der Aufstieg in die 3. Liga bis dahin gelingen. Gut möglich, dass die Adeyemi-Millionen am Ende dazu beitragen. (kk)

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