Talent aus der Jugend der SpVgg Unterhaching

Benedikt Bauer: „Man will immer zeigen, dass man zurecht ganz oben steht“

Benedikt Bauer hielt sich mit Workouts, Läufen und Gartenkicks fit.
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Benedikt Bauer hielt sich mit Workouts, Läufen und Gartenkicks fit.

Der Altenerdinger Benedikt Bauer versucht sich in der U19 der SpVgg Unterhaching für den Profibereich zu empfehlen und zeigt sich zielstrebig.

5 FRAGEN AN Benedikt Bauer: 

Die Fußballsaison hatte so gut begonnen für Benedikt Bauer. Mit der U 19 der SpVgg Unterhaching mischte der Altenerdinger die Bayernliga auf, ist Spitzenreiter mit zwei Punkten Vorsprung vor den Löwen. Dann stoppte die Corona-Pandemie den Lauf. Und jetzt? Wir sprachen mit dem 17-Jährigen.

Tabellenführer in der Bayernliga und dann der Lockdown – wie nervig war das für Dich?

Es ist sehr bitter, dass die Saison in so einer Phase unterbrochen wird. Man will immer zeigen, dass man zurecht ganz oben steht.

Wie hast Du Dich seitdem fit gehalten?

Mit Läufen und sehr viel Kraftworkouts. Und ich war immer wieder im Garten ein bisschen kicken – in dem Rahmen, in dem das möglich ist. Natürlich wäre ich lieber auf dem Platz.

Der Lockdown, und bei der Ersten läuft es in der 3. Liga auch nicht gut: Wie ist zurzeit die Stimmung in Haching?

Ich bin nicht mehr all zu oft auf dem Gelände, da wir durch den Lockdown ja kein Training mehr machen dürfen, aber ich denke, die Stimmung ist nicht ganz schlecht. Man hat viel Vertrauen in die Spieler und glaubt fest daran, dass man aus dieser Krise wieder herauskommen wird.

In der Champions League spielte der Ex-Hachinger Adeyemi für Salzburg gegen die Bayern. Kommt man da ins Träumen, wenn man das sieht?

Natürlich ist es sehr schön anzusehen, und klar bekommt man den Gedanken, dass es von dort, wo man ist, jetzt nicht mehr weit zum Profibereich ist. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auf jeden Fall möglich ist, auch von einem nicht weltweit bekannten Verein auf ein ganz hohes sportliches Niveau zu kommen.

Vom Traum zur vermuteten Realität: Was ist Deine Einschätzung, wie geht‘s bei Euch weiter?

Das ist ziemlich schwer absehbar und hängt viel mit der Entwicklung des Virus‘ zusammen. Ich denke, dass es generell für den Fußball – vor allem für finanziell nicht so stark aufgestellte Vereine – sehr schwer ist, mit dieser Krise umzugehen. Ich glaube, bis zum Sommer wird nicht mehr sehr viel Fußball gespielt werden können. Man kann nur abwarten und hoffen, dass es möglichst schnell besser wird.

Das Gespräch führte
Dieter Priglmeir.

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