1:3 Pleite gegen Eintracht Braunschweig

Dominik Stahl mit Kreuzbandriss! Harter Rückschlag im Aufstiegsrennen

Schlimm erwischt hat es Dominik Stahl. Unterhachings Kapitän wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen können. Foto: Haist

Unterhaching – Durch die drei Niederlagen in Serie hat sich die SpVgg Unterhaching erst einmal aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten katapultiert.

Die 1:3-Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig bedeutete den Sturz auf Rang neun, aber bei einem Rückstand von vier Punkten auf einen direkten Aufstiegsplatz sind noch viele Optionen offen. „Es ist noch nicht vorbei“, meinte Trainer Claus Schromm.

Neben der Niederlage mussten die Unterhaching noch einen zweiten harten Schlag hinnehmen: Kapitän Dominik Stahl wurde mit gerissenem Kreuzband im rechten Knie ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Einsatz noch in diesem Jahr ist damit unwahrscheinlich. „Das ist wirklich eine ganz bittere Nachricht für uns alle. Nach Stephan Hain fällt mit Dominik Stahl der nächste wichtige Spieler seit dem Restart aus “, erklärte Schromm.

Nach Stephan Hain fällt auch Dominik Stahl aus

Nach der 1:2-Niederlage in Münster gab es gleich fünf personelle Wechsel in der Hachinger Anfangsformation. Der Auftakt sorgte dann gleich für tolle Stimmung im Sportpark: So hämmerte Markus Schwabl in der 9. Minute das Spielgerät aus über 30 Metern ins Torkreuzeck zur 1:0-Führung. Doch nur vier Minuten später sank Stahl unter Schmerzensschreien zu Boden.

Der Schock saß tief, und Haching tappte in die Falle. So stürmten die Gastgeber munter weiter und vernachlässigten die Defensivarbeit. Die Braunschweiger, die in der Anfangsviertelstunde kaum über die Mittellinie kamen, setzten die Gastgeber mit drei Kontern schachmatt. Mike Feigenspan (24.) und Martin Kobylanski (26./43.) stellten mit drei Treffern den Spielverlauf auf den Kopf.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Schromm mit frischen Kräften das Blatt zu wenden. Aber auch die Einwechslungen von Dominik Stroh-Engel, Moritz Heinrich, Florian Dietz und Paul Grauschopf brachten nicht den erhofften Erfolg. Die Hachinger versuchten zwar alles, hatten pausenlosen Ballbesitz und Ecken in Serie, doch es fehlt die Durchschlagskraft und die Offensivbemühungen verpufften ständig. „Das Ergebnis hat natürlich auch mit der Qualität des Gegners zu tun, wir haben eigentlich gut gespielt, aber wir dürfen nicht nur Chancen kreieren, sondern müssen sie auch reinmachen, dann gewinnen wir auch wieder Spiele“, wünscht sich Schromm für den restlichen Saisonverlauf. 

 KLAUS KIRSCHNER

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