Sieglosserie überschattet Masigo-Debüt

Haching immer tiefer im Negativstrudel: SpVgg stürzt in Abstiegssorgen

SpVgg Unterhaching: Das sechste Spiel ohne Sieg, wieder einmal torlos - die UHG ist in der Abstiegszone angekommen.
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SpVgg Unterhaching: Das sechste Spiel ohne Sieg, wieder einmal torlos - die UHG ist in der Abstiegszone angekommen.

Jetzt geht bei der SpVgg Unterhaching allmählich das Abstiegsgespenst um. Auch im sechsten Spiel in Serie gelang dem Team von Trainer Arie van Lent kein Sieg.

  • Die SpVgg Unterhaching konnte auch das sechste Spiel in Folge nicht gewinnen. 
  • Gegen Dynamo Dresden blieb die Elf von Trainer Arie Van Lent offensiv viel zu harmlos. 
  • Damit gerät die UHG allmählich in den Abstiegsstrudel. 

VON KLAUS KIRSCHNER

Dresden – Der Zweitliga-Absteiger aus Dresden gewann verdient mit 2:0. Nach dem 2:2 gegen Viktoria Köln gab es bei den Hachingern nur eine Umstellung: Wegen muskulärer Probleme musste der dreifache Torschütze Patrick Hasenhüttl erst einmal auf die Ersatzbank. Dafür rückte Alexander Fuchs in die Anfangsformation, und mit nur einer Sturmspitzen wollte van Lent in Dresden bestehen. Die Hachinger begannen recht selbstbewusst und zeigten in der Anfangsphase eine starke Leistung. Nach einer Viertelstunde hatten Niclas Anspach und Paul Grauschopf gute Möglichkeiten. Effektiver agierte der Favorit aus Dresden: Mit der ersten Torchance erzielte Marco Hartmann, nach einer Flanke von Patrick Weihrauch in der 26. Minute die Führung für Dynamo.

SpVgg Unterhaching gegen Dynamo Dresden: Bruch im Spiel - „Dann hat Dresden gezeigt, was effektiv ist“

Dies führte zu einem Bruch im Hachinger Spiel. Die Gastgeber übernahmen das Kommando, in der 42. Minute staubte der Ex-Löwe Philipp Hosiner zum 2:0-Pausenstand ab. „Es war schade, wir haben gut angefangen, aber dann hat Dresden gezeigt, was Effektiv ist“, meinte Claus Schromm, der Hachinger Sportchef in der Pause.

Unterhaching: Masigo feiert Profi-Debüt gegen Dresden - Powerplay bleibt wirkungslos

Im zweiten Abschnitt mussten Alexander Fuchs und Jannik Bandowski das Feld verlassen, dafür brachte der Trainer mit Hasenhüttl eine zweite Spitze. Überraschend gab dann auch noch der 17-jährige Südafrikaner Masigo sein Profidebut. Die Hachinger schnürten dann auch den Kontrahenten im eigenen Strafraum ein und kamen zu einem regelrechten Powerplay. Doch die Offensivaktionen fielen nicht zwingend aus. In der 55. Minute hatte Dominik Stroh-Engel noch die beste Möglichkeit. Dresden verwaltete den Vorsprung, die Hachinger waren vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Nur neun Tore in zehn Partien sprechen eine deutliche Sprache!

„Wir waren bemüht, aber leider fehlte die letzte Konsequenz, wir müssen dieses Spiel abhaken und es dann gegen Wehen-Wiesbaden besser machen“, meinte der enttäuschte Trainer van Lent.

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