Remis gegen Pipinsried

Fan-Protest in Unterhaching - Sandro Wagner beschwichtig: „Habe mit ihnen gesprochen“

Ärgert sich über den straffen Regionalliga-Spielplan: UHG-Coach Sandro Wagner.
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Ärgert sich über den straffen Regionalliga-Spielplan: UHG-Coach Sandro Wagner.

Die SpVgg Unterhaching muss ein Unentschieden gegen den FC Pipinsried verdauen. Zu knabbern gab es auch am Protest der Fans. Wagner hat das aber wohl geklärt.

Unterhaching - Das gab es bisher selten im traditionell ruhigen Umfeld der Hachinger. Die Fans protestierten nach den jüngsten Pleiten (1:5 gegen den FC Bayern II und 1:4 gegen Buchbach) mit einer 20-minütigen Unterstützungsverweigerung. Trainer Sandro Wagner nahm es gelassen: „Die Sache ist erledigt, ich habe mit ihnen gesprochen“.

Wie so oft in der letzten Zeit bat der Ex-Nationalspieler die Anhänger um Geduld: „Wir befinden uns in einem Entwicklungsjahr, vielen der erfahrenen Spieler fehlt die Praxis, die Jungen müssen jetzt lernen, sich gegen Erwachsene durchzusetzen, das ist nicht leicht, außerdem wird die Verletztenliste immer länger“.

Der Coach sah trotz des dritten sieglosen Spieles innerhalb einer Woche auch positive Ansätze: „Das war ein gutes Spiel, wir hätten nach dem 1:0 aber nachlegen müssen“. Nachdem Nikola Jelisic den Hachinger Führungstreffer durch Patrick Hobsch (38.) egalisiert hatte (72.), machten die Hachinger in der Schlussphase zwar mächtig Druck, doch auch Pipinsried kam zu hochkarätigen Kontermöglichkeiten. So wusste der Pipinsrieder Trainer Andreas Thomas nicht so recht, ob er sich freuen oder ärgern sollte: „Das war ein gutes Regionalligaspiel, die Hachinger haben einen Fehler von uns bestraft, wir haben in der zweiten Halbzeit unsere fußballerischen Qualitäten ausgespielt und hatten die Möglichkeiten zum 2:1“.

Einig waren sich beide Trainer im leidenschaftlichen Plädoyer gegen den Terminplan – schon wieder steht eine englische Woche auf dem Programm. „Der Spielplan ist wirklich fragwürdig“, betonte Sandro Wagner.

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