2. Liga bleibt trotz hohen Verlusten im Visier

SpVgg Unterhaching: Fehlende Millionen, aber weiter hohe Ziele

Manni Schwabl bleibt optimistisch.
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Haching-Präsident Manni Schwabl bleibt optimistisch.

Trotz eines Verlusts in Millionenhöhe hält die SpVgg Unterhaching an ihrem Ziel 2. Bundesliga fest. Präsident Schwabl spricht bei der Jahreshautpversammlung von einem Marathon.

München – Der Börsenkurs auf vier Euro pro Aktie halbiert, im letzten Geschäftsjahr sechs Millionen Euro Miese gemacht – erbaulich waren die Fakten nicht, die Hachings Präsident und Geschäftsführer Manfred Schwabl am Donnerstag in der virtuellen Jahreshauptversammlung präsentierte. 

„Wir werden zukünftig noch stärker als bisher auf den Einsatz von gut ausgebildeten, jungen, hungrigen, charakterstarken Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum setzen“, hieß es in Schwabls Statement. Dies werde „vor allem auch deutlich niedrigere Personalkosten“ zur Folge haben.

Drohender Abstieg der SpVgg Unterhaching: Ein Jahr Regionalliga wäre machbar

Trotzdem bleiben die Ambitionen beim Börsenclub hoch: „Wir haben das Ziel 2. Liga natürlich nicht aus den Augen verloren, es kann und wird vielleicht etwas länger dauern. Aber Erfolg ist am Ende kein Sprint, sondern ein Marathon“, ließ Schwabl wissen.

Ein möglicher Abstieg in die Regionalliga wäre zumindest für ein Jahr verkraftbar. Grund: Die Voraussetzungen seien aufgrund der intakten Infrastruktur sowie dem erfolgreichen Nachwuchsleistungszentrum „enorm positiv, selbst wenn uns in diesem Jahr der sportliche Abstieg treffen würde. Dann hieße es, Ärmel hoch krempeln, die richtigen Lehren und Schlüsse daraus ziehen und wieder mit aller Energie angreifen.“  

(Ludwig Krammer, Klaus Kirschcner)

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