SpVgg Unterhaching vor Derby gegen Sechzig im freien Fall

Trainer Arie van Lent mit Durchhalteparolen: „Wir geben nicht auf“

Arie van Lent und seine Mannschaft rutschen Woche für Woche tiefer in den Tabellenkeller ab.
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Arie van Lent und seine Mannschaft rutschen Woche für Woche tiefer in den Tabellenkeller ab.

Der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegsduell gegen den MSV Duisburg blieb aus. Die Lage der SpVgg Unterhaching vor dem Derby gegen den TSV 1860  ist bedrohlich.

Duisburg – Zum elften Mal in Serie blieb die SpVgg Unterhaching sieglos – mit gewohntem Strickmuster: Die Rot-Blauen hielten gut mit, doch am Ende siegte der MSV Duisburg 2:1 und zementierte Hachings Platz in der Abstiegszone. „Es ist Woche für Woche das Gleiche“, haderte Trainer Arie van Lent: „Es war wieder mehr drin. Immer bringen uns kleine Fehler um den Erfolg.“ Bitterer Beleg: Bereits zum zwölften Mal verloren die Hachinger mit nur einem Tor Unterschied.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber: Auf Zuspiel des Ex-Löwen Moritz Stoppelkamp erzielte MSV-Zugang Aziz Bouhaddouz das 1:0 (9.). Die Hachinger zeigten sich keineswegs geschockt: Mit einem furiosen Konter gelang Niklas Anspach der Ausgleich (19.), vorbereitet von Kapitän Markus Schwabl, der bereits seinen neunten Assistpunkt lieferte.

SpVgg Unterhaching: Arie van Lent ärgert sich über nicht gegebenes Tor von Dominik Stroh-Engel

Die Gäste blieben am Drücker, waren aber vom Pech verfolgt. Einem regulären Treffer von „Pechvogel“ Dominik Stroh-Engel verweigerte Schiedsrichter Steve Greif die Anerkennung (38.). „Das Glück war wieder mal nicht auf unserer Seite, das war kein Abseitstor“, schimpfte van Lent.

Nach der Pause hatten die Hachinger noch eine große Chance durch Stroh-Engel. Den Stecker zog dann MSV-Joker Connor Krempicki mit seinem ersten Ballkontakt (79.). „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte van Lent: „Sie haben alles gegeben. Wir geben nicht auf.“ Nächster Beweistermin: Am Freitag im Derby beim TSV 1860 – ohne den Ex-Löwen Moritz Heinrich, der seine fünfte gelbe Karte sah. 

(KLAUS KIRSCHNER)

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