Der Mittelfeldspieler kommt auf 124 Einsätzen in der 3. Liga

SpVgg Unterhaching: Sascha Bigalke beendet Karriere und plant Zukunft

Nach sechs Jahren bei der SpVgg Unterhaching beendet Sascha Bigalke seine Karriere. Der 31-Jährige will allerdings auch in Zukunft im Fussball-Geschäft bleiben.
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Nach sechs Jahren bei der SpVgg Unterhaching beendet Sascha Bigalke seine Karriere. Der 31-Jährige will allerdings auch in Zukunft im Fussball-Geschäft bleiben.

Nach sechs Jahren bei der SpVgg Unterhaching beendet Sascha Bigalke seine Karriere. Der 31-Jährige will allerdings auch in Zukunft im Fussball-Geschäft bleiben.

Unterhaching - Sascha Bigalke beendet nach sechs Jahren bei der SpVgg Unterhaching seine Karriere. Anfang August 2020 hatte der Verein dem 31-Jährigen mitgeteilt, dass nicht mehr auf ihn gesetzt wird und er den Verein verlassen darf. Bigalke fand keinen neuen Klub und beschloss Anfang Februar, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Der Mittelfeldspieler hört nach 124 Spielen für Haching in der 3. Liga aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen auf.

Sascha Bigalke: „Ich wollte nicht auf der Trage vom Platz gebracht werden“ 

Im kicker-Interview spricht Bigalke über seine Verletzungen in seiner Karriere und seinen Gründen, diese mit gerade einmal 31 Jahren zu beenden: „Mein Ehrgeiz ist ungebrochen und ich freue mich auf die Zukunft. Durch die erzwungene Zäsur im Sommer ist für mich allerdings eine neue Situation entstanden. Ich hatte plötzlich Zeit die Dinge neu zu bewerten. Nochmal loszulegen ist gesundheitlich unvernünftig, das sagen auch meine Ärzte. Ich habe ja in einem Knie gar kein Kreuzband mehr. Es war mir sehr wichtig, die Entscheidung selbst zu treffen. Ich wollte nicht auf der Trage vom Platz gebracht werden.“ 

Das Ende für Bigalke und seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Jim-Patrick Müller kam für beide aus heiterem Himmel „Man hat Jimi und mir mitgeteilt, dass es nicht mehr passt, kurz und knapp und wir ab sofort keine Rolle mehr spielen würden. Das wars“, sagte der Mittelfeldspieler. Den Gedanken, dass intern etwas vorgefallen sei und es disziplinarische Gründe hat, verneint der 31-Jährige sofort: „Dieser Eindruck entsteht natürlich. Aber das kann ich ganz klar verneinen. Jimi und ich waren von dieser Maßnahme völlig überrascht.“ Für Bigalke kam die Ausgrenzung des Vereins komplett unerwartet und während Müller zum Bayernligisten DJK Vilzing gewechselt ist, hat Bigalke sich keinem neuen Verein angeschlossen. 

Der mit der Schauspielerin Nadine Menz (GZSZ) verheiratete Ex-Leistungsträger möchte sich in Zukunft mehr seiner Familie widmen: „Meine Tochter ist jetzt knapp zwei Jahre alt, und ich will die Zeit mit ihr genießen können und später auch noch Sport machen können.“

Sascha Bigalke will weiter im Fußball-Geschäft bleiben 

Gegenüber dem sagte der 31-Jährige außerdem, dass er in Zukunft weiterhin im Fußball bleiben möchte: „Ab Juli würde ich sehr gerne in eine neue Aufgabe einsteigen, ob als Co-Trainer, Nachwuchstrainer oder auch zum Beispiel als Assistent der Geschäftsführung in einem Club. Hauptsache, ich kann Erfahrungen sammeln und lernen. Und dann will ich demnächst auch den Fußball-Lehrer machen.“

(Mario Gjevukaj)

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