Wiedersehen mit guten Freunden

SpVgg Unterhaching: Hasenhüttl erklärt Türkgücü-Abgang - „Ich bin froh“ 

Fussball, Regionalliga Bayern, Türkgücü München - VfB Eichstätt
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Patrick Hasenhüttl: Der Sohn des Ex-Trainers kehrt zu seinem Jugendverein zurück.

Die Zahl der Neuzugänge bei der SpVgg Unterhaching hält sich in Grenzen. Dafür gibt es mehrere Rückkehrer von 1860 Rosenheim und ein paar hoffnungsvolle Talente.

Schlanders – Die Zahl der Neuzugänge beim Drittligisten SpVgg Unterhaching hält sich in Grenzen. Dafür gibt es mehrere Rückkehrer vom Kooperationspartner TSV 1860 Rosenheim und ein paar hoffnungsvolle Talente. Doch ein Name sticht heraus, der bei den Unterhachingern große Sympathien genießt. Rückkehrer Patrick Hasenhüttl weckt schöne Erinnerungen.

Dessen Vater Ralph prägte von 2004 bis 2010 in verschiedensten Funktionen das Geschehen bei den Vorstädtern. Inzwischen ist der frühere österreichische Nationalspieler Chefcoach beim englischen Premier-League-Club FC Southampton und natürlich bester Berater für seinen Sohn Patrick, der bis 2013 in der U-17-Mannschaft der Hachinger kickte.

„Ich war im Nachwuchsbereich sehr erfolgreich und sogar Nationalspieler, der Übergang in den Seniorenbereich fiel mir dann nicht ganz so leicht“, erinnert sich der 23-Jährige, der beim FC Ingolstadt nicht wie erwünscht den Sprung in die erste Mannschaft schaffte.

Letzte Saison ging Hasenhüttl für Türkgücü (damals Regionalliga, jetzt 3. Liga) auf Torejagd. „Da hatten wir eine drittligataugliche Mannschaft, aber die Hachinger haben sich sehr um mich bemüht und ich bin froh, dass ich zu meinem Ausbildungsverein zurückkehren konnte“, sagt der Stürmer, dem die Integration leicht viel: „Luca Marseiller ist einer meiner besten Freunde, mit Paul Grauschopf habe ich in Ingolstadt zusammen gespielt.“

Auch zum neuen Trainer Arie van Lent, 50, fand Hasenhüttl gleich einen guten Draht. „Er war Stürmer, ich bin Stürmer, das passt sehr gut“, sagt der 1,90 Meter große Österreicher über den Nachfolger von Claus Schromm. Da der gesetzte Stephan Hain verletzungsbedingt weiter ausfällt, hat Hasenhüttl zusammen mit Felix Schröter und Dominik Stroh-Engel gute Chancen auf die Nominierung in der Sturmspitze. „Ich will mich nicht unter Druck setzen, aber eine zweistellige Trefferquote wäre erstrebenswert“, sagt Hasenhüttl, der wie seine Kollegen den trainingsfreien Donnerstagnachmittag in den Südtiroler Bergen genießen konnte.   KLAUS KIRSCHNER

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