Mit Vollgas Richtung Regionalliga

SpVgg Unterhaching: Van Lent bleibt Optimist - Schwabl untröstlich

Kapitän Markus Schwabl (li.) und Trainer Arie van Lent geben im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf.
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Kapitän Markus Schwabl (li.) und Trainer Arie van Lent geben im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf.

Trainer Arie van Lent bleibt auch nach der siebten Niederlage der SpVgg Unterhaching in Folge optimistisch. Kapitän Markus Schwabl will bis zum Schluss kämpfen.

München – Nach der Derbypleite gegen seinen Ex-Club TSV 1860 (1:3) war Markus Schwabl untröstlich. „Ich würde am liebsten in ein Gitter reinbeißen“, haderte Hachings Kapitän. Der Sohn von Präsident Manfred Schwabl analysierte: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben uns dann drei Eier selbst reingelegt.“ Trotz der misslichen Lage will der 30-jährige aber noch nicht über einen möglichen Abstieg sprechen: „In unserem Verein gibt es so viele Leute, die alle Emotionen in uns stecken, uns finanziell helfen, da ist es Ehrensache, dass wir bis zum Schluss kämpfen.“

SpVgg Unterhaching: Arie van Lent ist trotz sieben Pleiten in Folge von Wende überzeugt

Auch nach sieben Niederlagen hintereinander hat Trainer Arie van Lent seinen Optimismus nicht verloren: „Die Mannschaft hat gegen 1860 eine gute Einstellung gezeigt. Wir waren streckenweise sogar die bessere Mannschaft, haben aber leider drei dumme Eigentore gemacht.“ Der Coach musste aber erneut registrieren, dass die lange Hachinger Negativserie fast immer nach dem gleichen Strickmuster verläuft: Auch gegen den TSV 1860 war das Team spielerisch auf Augenhöhe, vergab die besten Chancen und leistete sich dann in der Abwehr naive Aussetzer.

„Ich bin überzeugt, das Spielglück kehrt zu uns zurück, dann gewinnen wir auch Spiele“, sagte der in die Kritik geratene Niederländer. Die Hachinger haben jetzt noch zwölf Gelegenheiten den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, nächste Gelegenheit zu Trendwende ist am Sonntag im Heimspiel gegen Halle. In der Tabelle hat Haching bereits fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

(KLAUS KIRSCHNER)

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