Starke Leistung trotz Rotation

SpVgg Unterhaching: Die jungen Wilden überzeugen

Überzeugte gegen Türkgücu: Felix Göttlicher. 
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Überzeugte gegen Türkgücu: Felix Göttlicher. 

Bei der Spielvereinigung drängen sich immer mehr junge Spieler in den Vordergrund. Die Philosophie des Klubs scheint wieder einmal aufzugehen.

  • Gegen Türkgücü zeigten die Hachinger eine starke Leistung.
  • Am Ende wäre sogar mehr als ein Punkt drin gewesen.
  • Allen voran die jungen Spieler konnten überraschen.

München – Die SpVgg Unterhaching bleibt die „Wundertüte“ der 3. Liga. Nach der schwachen Leistung mit dem 0:2 im Heimspiel gegen Magdeburg präsentierte sich das Team von Trainer Arie van Lent bärenstark im Derby gegen den favorisierten SV Türkgücü. Bei der „Nullnummer“ holten sich die Hachinger den siebten Auswärtspunkt.

Dabei hatte der Coach die Rotationsmaschine angeworfen und den Verjüngungsprozess fortgesetzt. Während einige Stammkräfte die Ersatzbank drückten, gab der 19-jährige Jannis Turtschan sein Saisondebüt und nahm Türkgücüs Spielmacher Sercan Sararer komplett aus der Partie

Felix Göttlicher: Topstürmer Sliskovic chancenlos

Herausragend präsentierte sich auch Felix Göttlicher (18), gegen den Topstürmer Petar Sliskovic, der kein Land sah. Am Ende ärgerten sich die Hachinger sogar über das respektable Unentschieden. „Wenn man unsere viele Torchancen betrachtet haben wir zwei Punkte verschenkt“, meinte Angreifer Patrick Hasenhüttl, der trotz einer Knieverletzung neunzig Minuten tapfer durchgehalten hatte.

Nach der Negativserie mit vier erfolglosen Partien fiel van Lent ein Stein vom Herzen: „Das ist schon eine Hilfe für die nächsten Spiele, die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft, es fehlte nur die letzten Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor.“ Am Samstag steht für die Hachinger im Sportpark das nächste Kellerduell gegen den FSV Zwickau auf dem Programm. (Klaus Kirschner)

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