Haching mit der altbekannten Rückrunden-Schwäche

+
Der lange verletzte Luca Marseiler ist wieder im Spiel. Die SpVgg Unterhaching indes noch nicht in Schwung.

Die SpVgg Unterhaching ist auch in diesem Jahr in ihrem gewohnten Rückrundentief.

Unterhaching – Die ersten beiden Entscheidungen in der Dritten Liga sind am 32. Spieltag gefallen – und die SpVgg Unterhaching hat es mit dem Unentschieden in Zwickau wieder über den rettenden Strich geschafft. Klingt verwunderlich, ist aber Tatsache, wenn man die „Geister-Tabelle“ betrachtet. Also jenes Klassement, das nur die Spieltage 28 bis 32 nach dem Corona-Re-Start berücksichtigt.

Dass sich die Unterhachinger Formkurve, zumindest die mit Punkten gemessene, nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf niedrigem Niveau eingependelt hat, ist bekannt. Mit der isolierten Form-Tabelle der fünf Spieltage aber auch belegt. Da lag die SpVgg vor dem Wochenende auf einem Abstiegsplatz, verbesserte sich mit dem Auswärtspunkt auf Rang 16, also über den Strich. Übrigens noch hinter der SG Sonnenhof Großaspach, die bereits einen Punkt mehr sammeln konnte, in der „echten“ Tabelle der Saison allerdings Vorletzter ist und mit elf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt hat.

In der Gesamt-Rückrunden-Tabelle der Dritten Liga liegt Haching auf Rang elf (nach Platz vier in der Vorrunde).

Die beiden Spitzenreiter der „Geister-Tabelle“ sind übrigens Braunschweig und der FC Bayern München II auf den Plätzen eins und zwei mit jeweils 13 Punkten aus fünf Spielen. Dahinter folgt ein durchaus überraschendes Trio mit zehn Zählern: Rostock, Würzburg und Kaiserslautern (in der echten Tabelle nur Zwölfter). Ebenfalls einen starken Start nach der Corona-Pause verzeichnete Münster, eigentlich auf Abstiegsplatz 18, mit Rang sieben in der Tabelle seit dem Re-Start.

Die beiden fixen Entscheidungen seit Sonntag: Carl Zeiss Jena steht nach drei Jahren Drittliga-Zugehörigkeit als erster Absteiger fest. Bei sechs ausstehenden Runden, 18 Punkten Rückstand auf Platz 16, einer um 36 Treffer schlechteren Tordifferenz sowie noch anstehende direkte Duelle der Abstiegskonkurrenz machen eine Rettung auch rechnerisch unmöglich. Außerdem klar und was für Freunde der Mathematik: Tabellenführer MSV Duisburg kann seit Sonntag nicht mehr absteigen.  ca

Auch interessant

Kommentare