Kempe kurios per Kopf nach Ecke von Kuhn

Unterhaching verliert in Wiesbaden - van Lent: „Sehr schlechter Anfang“

Haching kämpfte leidenschaftlich, doch Wehen hielt standhaft dagegen.
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Haching kämpfte leidenschaftlich, doch Wehen hielt standhaft dagegen.

Die SpVgg Unterhaching verlor am Samstag mit 1:0 bei Wehen Wiesbaden. Den Treffer des Tages erzielte Dennis Kempe nach Vorarbeit von Moritz Kuhn. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

  • Die SpVgg Unterhaching verlor am 32. Spieltag der 3. Liga bei SV Wehen Wiesbaden mit 1:0.
  • Den Treffer des Tages erzielte Dennis Kempe bereits nach vier Minuten. Mit dem Sieg springt Wehen auf den 5. Platz, die Hachinger behalten weiterhin die rote Laterne.
  • Der ausführliche Live-Ticker zum Nachlesen:

Wiesbaden - Die SpVgg Unterhaching kann nicht an die gute Leistung von der vergangenen Woche anknüpfen. Die Schützlinger von Trainer Arie van Lent verloren in Wiesbaden mit 1:0. Den goldenen Treffer erzielte Dennis Kempe nach nur vier Minuten: Die Ecke von Moritz Kuhn landete am ersten Pfosten butterweich auf dem Kopf von Kempe. Dieser scheiterte zunächst an der Latte. Beim Abpraller konnte er gar nicht anders, als den Kopf erneut hinzuhalten und den Ball hinter die Linie zu drücken. Im fortlaufenden Spiel kamen die Gäste kaum zu nennenswerten Torchancen. In einem insgesamt schleppenden Spiel stachen auf beiden Seiten die Torhüter heraus: Jo Coppens verhinderte unzählige Male die Vorentscheidung, auf der Gegenseite ließ Tim Boss partout nichts zu. Nach dem Gegentreffer verteidigte Wehen clever. Die 5er-Kette stand eng und machte somit die Mitte dicht, über die Außen konnten die Gäste kaum Torgefahr ausstrahlen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wehen musste nicht - Haching konnte nicht.

Haching-Coach Arie van Lent: „Was uns heute gefehlt hat, war die Entschlossenheit vorm Tor“

Beim Interview nach dem Spiel bei Magenta lobte Trainer Arie van Lent seine Mannschaft zunächst, ehe er die Konzentration der ersten Minuten kritisierte: „Wir haben sehr guten Fußball gezeigt. Der Anfang war sehr schlafmützig, sehr schlecht. Aber nach zehn Minuten haben wir das Spiel gemacht. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat: Wir hatten die ganze spielerische Überlegenheit, doch im letzten Drittel waren wir zu ungefährlich. Am Ende ist es leider zu wenig.“ Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Cheftrainer dann ernüchtert, aber auch hoffnungsvoll: „Ich bin enttäuscht, wie das Ergebnis heute zustande gekommen ist. Nichtsdestotrotz haben wir das richtig gut gemacht, gut die Räume genutzt. Was uns heute gefehlt hat, war die Entschlossenheit vorm Tor. Ich kann trotzdem stolz sein auf die Jungs, es gibt uns viel Hoffnung für die nächste Woche. Es ist sicherlich nicht leicht, aber wir nutzen jede Chance.“

(Paul Ruser)

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