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Rittner über Kyrgios: „Frustrationstoleranz sehr niedrig“

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US Open
Nick Kyrgios steht bei den US-Open im Achtelfinale. © Frank Franklin Ii/AP/dpa

Der Australier Nick Kyrgios gibt sich nach eigenen Angaben alle Mühe, bei den US Open nicht wieder als Tennis-Rüpel aufzufallen.

New York - Doch für sein ungebührliches Verhalten beim Zweitrundensieg gegen den Franzosen Benjamin Bonzi ist der Wimbledon-Finalist bereits mit einer Geldstrafe in Höhe von 7500 US-Dollar bestraft worden. Die erhöhten Geldstrafen würden bei Kyrgios bisher „nichts bewirken“, sagte Tennis-Bundestrainerin Barbara Rittner bei eurosport.de: „Seine Frustrationstoleranz scheint sehr niedrig zu sein.“

Nun gegen Medwedew

Hinzu kommt: Allein für den Einzug ins Achtelfinale beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres hat Kyrgios bereits 278.000 US-Dollar verdient - also das 37-fache seiner Geldstrafe. In der Runde der besten 16 könnte der temperamentvolle Australier aber nicht nur an seine emotionalen Grenzen stoßen: Als Gegner wartet in der Nacht zu Montag (1.00 Uhr MESZ/Eurosport) der Titelverteidiger und Weltranglisten-Erste Daniil Medwedew, der in seinen drei bisherigen Spielen noch keinen einzigen Satz abgegeben hat.

„Für jemanden, der in seiner Karriere Schwierigkeiten hatte, sich zu konzentrieren, versuche ich wirklich, meinen Kopf unten zu halten und Punkt für Punkt zu spielen“, sagte der 27-jährige Kyrgios. Das falle ihm in der stets unruhigen Atmosphäre auf der Anlage im Flushing-Meadows-Park aber schwer: „Es gibt hier viele Ablenkungen, auch Zwischenrufe. Die Menschen sagen Dinge. Ich muss vorsichtig sein mit dem, was ich sage.“

Dieses Vorhaben hatte nach dem Match gegen Bonzi nicht geklappt. Bevor er erbost auf den Platz spuckte und sein eigenes Team in der Spielerbox beleidigte, hatte er sich im zweiten Durchgang beim Referee wegen des Marihuana-Geruchs beschwert: „Willst du sie nicht noch einmal daran erinnern, es nicht zu tun?“. dpa

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