Toto-Pokal-Sieg gegen FV Illertissen

Elferdrama um DFB-Pokal: Keeper-Joker Franco Flückiger rettet Türkgücü München

Filip Kusic und Alexander Sorge wollen in Illertissen mit Türkgücü München die letzte Hürde auf dem Weg im DFB-Pokal nehmen.
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Filip Kusic und Alexander Sorge wollen in Illertissen mit Türkgücü München die letzte Hürde auf dem Weg im DFB-Pokal nehmen.

Türkgücü München zieht in den DFB-Pokal 2021/22 ein. In einem dramatischen Finale setzte sich der Favorit im Elfmeterschießen gegen Illertissen durch.

  • Drittligist Türkgücü München hat das bayerische Toto-Pokalfinale gegen FV Illertissen in einem dramatischen Elfmeterschießen gewonnen.
  • Damit steht die Mannschaft von Trainer Petr Ruman in der kommenden Saison im DFB-Pokal* und hat Einnahmen in Höhe von 155.000 Euro sicher.
  • Der Underdog aus der Regionalliga hat dem Favoriten alles abverlangt. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

München - Es könnte der perfekte Sonntag für Türkgücü München* werden. Am Vormittag verkündete der Drittligist, dass Sercan Sararer doch vom Bleiben an der Isar überzeugt werden konnte und einen langfristigen Vertrag für drei weitere Jahre unterschrieben hat. Die Krönung könnte am heutigen Nachmittag der erstmalige Einzug der Vereinsgeschichte in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals werden.

Toto-Pokal-Finale FV Illertissen gegen Türkgücü München im Live-Ticker: Wer zieht in den DFB-Pokal ein?

Im vergangenen Jahr versuchte sich der Verein gerichtlich in den DFB-Pokal zu klagen. Der Bayerische Fußball-Verband hatte in der wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison 19/20 als Aufsteiger den Tabellenführer aus München und als Pokal-Teilnehmer den Verfolger 1. FC Schweinfurt beim DFB gemeldet. Nachdem zunächst die Austragung der Partie der Unterfranken gegen den FC Schalke 04 per einstweiliger Verfügung gestoppt wurde, bekam der Verband in zweiter Instanz recht. Türkgücü musste seinen Traum von der 1. Hauptrunde zunächst begraben und konzentrierte sich auf die Premieren-Saison in der 3. Liga.

Die Mannschaft von Petr Ruman ist heute gegen FV Illtertissen klarer Favorit. Doch der Drittligist dürfte gewarnt sein. Nach dem klaren 5:1-Erfolg gegen den TSV Abtswind im Viertelfinale taten sich Kapitän Rene Vollath und sein Team im Halbfinale beim TSV Buchbach extrem schwer. Trotz einer Roten Karte reichte es für einen knappen 2:1-Sieg und den Einzug ins Finale. Die Partie hatte außerdem ein Nachspiel. Türkgücü beklagte sich, dass der eigene Anhang eingesperrt und nach Abpfiff nicht zeitnah aus dem Fan-Block gelassen wurde. Die Hausherren aus Buchbach setzen sich gegen diese Darstellung zur Wehr und sprachen von „hanebüchenen Unwahrheiten“ der Gäste. (Jörg Bullinger) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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