Türkgücüs Geschäftsführer reagiert auf Mölders-Aussagen

Kothny kontert Mölders: „Freut mich, dass wir sportliche Reize setzen konnten“

Fußball, 3. Liga, 20210417, Türkgücü München - TSV 1860 München. Im Bild Geschäftsführer von Tuerkguecue Türkgücü Münche
+
Steht für Türkgücü ein: Geschäftsführer Max Kothny

Sascha Mölders hat nach dem Sieg mit 1860 München gegen Türkgücü für Aufsehen gesorgt. Der Stürmer griff Türkgücüs Geschäftsführer Max Kothny verbal an. Nun reagiert Kothny.

Bei Sascha Mölders hatte sich etwas angestaut. „Mich stört das schon seit Monaten“, sagte der Löwen-Kapitän nach dem 2:0-Sieg gegen Türkgücü: „Der Sportkamerad Kothny hat gesagt, Türkgücü will 1860 München ablösen. Dazu kann ich nur eine Sache sagen: Selbst wenn 1860 eines Tages mal Kreisliga C spielen sollte – mit dieser Wucht, die dieser Verein hat, dieser Fanbase und allem, was drumherum ist, ist es unmöglich, dass 1860 von irgendjemand in München abgelöst wird. Für mich ist es unerklärlich, so eine Aussage zu treffen. Er (Kothny) würde gut daran tun, sich um seine eigene Mannschaft zu kümmern.“

Sportlich ist es immer unser Anspruch, so gut wie möglich da zu stehen, und das habe ich auch stets betont.

Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü München

Die verbalen Attacken von Mölders hatte natürlich auch Max Kothny zur Kenntnis genommen. Der Geschäftsführer von Türkgücü sieht seine Aussage, dass man „mittelfristig die Nummer zwei der Stadt“ sein wolle, aber falsch verstanden: „Sportlich ist es immer unser Anspruch, so gut wie möglich da zu stehen, und das habe ich auch stets betont.“ Kothny bezog sich bei dem Vorhaben, die Löwen überflügeln zu wollen, immer auf den sportlichen Erfolg.

„Infrastrukturell können wir gar nicht vor Sechzig stehen, da wir keine günstige Erbpachtfläche von der Stadt haben. Auch fehlen uns die Mitglieder, da haben wir ja noch 70 Jahre zum Nachholen. Mit den Voraussetzungen, die 60 hat, sollten sie nicht in der 3. Liga stehen, sondern ihren Anspruch viel weiter oben sehen. Es freut mich, dass wir sportliche Reize setzen konnten“, sagte der 24-Jährige unserer Zeitung.

Auch interessant

Kommentare