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Türkgücü tritt auf der Stelle: „Mannschaft braucht Zeit“

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Von: Jacob Alschner

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Will mit seinem Team arbeiten: Peter Hyballa.
Will mit seinem Team arbeiten: Peter Hyballa. © Frank Scheuring/Imago

Türkgücü München muss den nächsten Dämpfer verdauen. Peter Hyballa verspricht, das Problem beheben zu können. Aber dafür braucht er Zeit.

München – Es hätte der Sprung an die Aufstiegsränge sein können für Türkgücü, stattdessen sorgte die 1:2-Niederlage bei den Würzburger Kickers für Ernüchterung.

Gerade in der ersten Hälfte des Spiels wirkte die Elf von Trainer Peter Hyballa harm- und ideenlos. Zwar steckten die Münchner auch nach Würzburgs Führung durch Tobias Kraulich (55., nach einer Ecke) und dem 2:0 von Marvin Pourié nicht auf (80., Kopf). Der Anschlusstreffer durch den erneut auffälligen Philip Türpitz (90.+1, per Disstanzschuss) fiel aber zu spät, um die zweite Niederlage für den Nachfolger von Petr Ruman zu verhindern.

Trotzdem ist Hyballa nicht unzufrieden mit der Entwicklung in den vier Spielen unter seiner Leitung: „Energie und Einsatz – das bringen wir. Die Mentalität stimmt.“ Im Vergleich zur Bilanz seines Vorgängers sind allerdings noch keine großen Unterschiede festzustellen: 1,2 Punkte holte Ruman im Schnitt, 1,5 Punkte sind es unter Hyballa.

Was der Neue gut hingekriegt hat: Die Spieler stecken nach Rückstand nicht mehr sofort auf. Nachholbedarf besteht hingegen weiterhin in der Offensivabteilung: „Wir haben einfach ein Problem mit dem Toreschießen. Da besteht noch Handlungsbedarf. Das ist meine Aufgabe – und da lasse ich mich auch gern dran messen, ob ich es schaffe, den zu beseitigen. Aber auch die (Aufgabe) der Spieler. Das ist klar.“

Dass gute Einzelspieler noch lange kein gutes Team ausmachen, worauf Torwart René Vollath kürzlich im Interview hinwies, könne er ebenfalls unterschreiben, sagt Hyballa. „Aber die Mannschaft braucht auch Konstanz und muss sich peu à peu Selbstvertrauen erarbeiten“, sagt der Türkgücü-Coach: „Die Mannschaft braucht noch Zeit.“ (Jacob Alschner)

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