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Abstiegskampf? „Noch viel zu früh“ - Keeper Vollath widerspricht Türkgücü-Trainer Hyballa

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Von: Nico-Marius Schmitz

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Torwart Rene Vollath (r.) will die Ziele von Türkgücü München noch nicht neu definieren.
Torwart Rene Vollath (r.) will die Ziele von Türkgücü München noch nicht neu definieren. © Imago Images / Regios24

Zwei Punkte steht Türkgücü München noch über dem Strich. Trainer Peter Hyballa spricht vom Abstiegskampf, Schlussmann Rene Vollath sieht das anders.

München – Eigentlich ist man sich bei Türkgücü ja einig, was die Vereinsziele angeht – immer weiter nach oben soll es gehen. Nach der 0:2-Niederlage in Braunschweig – die fünfte Pleite im siebten Drittligaspiel unter Peter Hyballa – sah das dann schon anders aus. „Das Ziel ist der Klassenerhalt“, sagte Hyballa.

Torwart René Vollath sah das anders: „Natürlich ärgern wir uns, aber es ist noch viel zu früh, um von Abstiegskampf zu sprechen.“ Ist es nicht. Die Münchner sind nur noch zwei mickrige Punkte von der Abstiegszone entfernt. Und ja, in Braunschweig zeigte Türkgücü München* eine ordentliche Leistung. Die Mannschaft von Hyballa bemühte sich, „wir haben ein super Spiel gemacht bis zum Sechzehner“, so Vollath.

„Wir dürfen jetzt nicht auseinanderfallen.“

Rene Vollath nach der Niederlage bei Eintracht Braunschweig.

Offensiv fehlte aber mal wieder die Durchschlagskraft, das Münchner Angriffsspiel strotzte lange nur vor Harmlosigkeit. So gab Braunschweig den Gästen netterweise eine Lehrstunde in Sachen Effizienz, Lauberbach (17.) und Henning (48.) nutzten die ersten zwei Chancen. „Wir dürfen jetzt nicht auseinanderfallen. Es klingt jetzt blöd, aber wir reißen uns jeden Tag im Training den Arsch auf und zwar wirklich geisteskrank“, sagte Vollath.

Das scheint aber nicht genug zu sein. Am Sonntag wollte sich keiner der Vereinsverantwortlichen zur aktuellen Situation äußern. Auch mit Blick auf den geplanten Börsengang wird man aber wohl nicht mehr lange dabei zusehen, wie nicht nur der Aufstieg in die 2. Bundesliga* in weite Ferne rückt, sondern sogar der Absturz in die Regionalliga wieder wahrscheinlich wird. Und Hyballa selbst, rechnet er mit einer Entlassung? „Weiß ich nicht. Das ist mir auch egal.“ (nms)

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