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Türkgücü: Favorit abgesagt, kein „Hampelmann“ als Ersatz - Droht nun Strafe vom DFB?

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Von: Nico-Marius Schmitz

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Geschäftsführer Max Kothny (Tuerkguecue Muenchen) freut sich auf die neue Partnerschaft.
Sucht Türkgücüs neuen Trainer: Geschäftsführer Max Kothny. © kolbert-press/Ulrich Gamel/imago-images.de

Bis Samstag hätte Türkgücü einen neuen Trainer präsentieren müssen. Die Frist kann der Verein jedoch nicht einhalten. Man wolle schließlich keinen „Hampelmann“ verpflichten, sagt Geschäftsführer Max Kothny.

Am Samstag ist die Frist abgelaufen. Türkgücü München hätte 15 Tage nach dem Aus von Peter Hyballa einen neuen Trainer präsentieren müssen. Dazu kommt es aber nicht. „Wir haben die letzten zwei Wochen intensive Gespräche mit vielen, vielen Trainerkandidaten geführt*“, sagte Geschäftsführer Max Kothny vor dem Spiel gegen Kaiserslautern.

Aber: „Mit meinem Favoriten konnte ich mich nicht einigen. Somit ist die Uhr wieder auf null gestellt.“ Der DFB wurde von Kothny schon darüber informiert, dass innerhalb der Frist kein neuer Coach vorgestellt wird. Er sei aber weiter drauf und dran, einen neuen starken Mann für den ambitionierten Verein von Präsident Hasan Kivran zu verpflichten.

Türkgücüs Geschäftsführer Max Kothny: „Wenn es eine Strafe gibt, dann kann ich sie nicht verhindern“

Zu den Kandidaten gehören nach Informationen des Münchner Merkurs unter anderem Tomas Oral, Dirk Lottner oder auch Torsten Ziegner. Erwartet die Münchner nun eine Strafe vom DFB? „Ich möchte nicht für ein Spiel irgendeinen Hampelmann in Anführungsstrichen hinstellen, den ich dann Ende des Monats wieder entlasse, weil am 1. Januar ein neuer Trainer startet. Das hilft der Liga nicht, das hilft mir nicht. Ich hoffe, dass der offene und ehrliche Austausch mit dem DFB förderlich ist. Wenn es eine Strafe gibt, dann kann ich sie nicht verhindern. Aber ich werde mich nicht schwächen, durch die falsche Trainerentscheidung“, sagte Kothny.

Markus Schwabl von der SpVgg Unterhaching, der bei MagentaSport als Experte fungiert, empfahl den Münchnern ebenfalls einen erfahrenen Trainer, da bei Türkgücü viel Druck auf dem Kessel sei: „Wenn du da einen holst, der viele Spieler als Trainer geleitet hat, kann er die letzten Prozentpunkte rauskitzeln.“

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