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Bisher kein Trainer in Sicht - Türkgücü München droht Verwarnung, Gelstrafe oder sogar Punktabzug

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Von: Nico-Marius Schmitz

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Immer erreichbar: Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü München (r.).
Immer erreichbar: Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü München (r.). © Imago Images / Markus Fischer

Die 15-Tage-Frist zur Präsentation eines neuen Trainers ist abgelaufen. Türkgücü München muss mit einer Strafe rechnen. Wir haben beim Deutschen-Fußball-Bund nachgefragt.

München – Es wird mal wieder eine stressige Woche für Geschäftsführer Max Kothny. Ein neuer Trainer muss her und das möglichst schnell. 15 Tage hätte Türkgücü München nach der Entlassung von Peter Hyballa Zeit gehabt, um einen neuen Coach vorzustellen. Daraus wurde nichts. Am Freitag gab Kothny bekannt, dass er den Deutschen Fußball Bund hinsichtlich der Fristüberschreitung bereits informiert habe.

Der favorisierte Trainer erteilte den Münchnern eine Abfuhr, „somit ist die Uhr wieder auf null gestellt“, sagt Kothny. Im Bezug auf eine mögliche Strafe hoffte der 25-Jährige, „dass der offene und ehrliche Austausch mit dem DFB* förderlich ist. Wenn es eine Strafe gibt, dann kann ich sie nicht verhindern. Aber ich werde mich nicht schwächen, durch die falsche Trainerentscheidung.“

Türkgücü München hat noch keinen Trainer: DFB-Vertragsstrafen reichen von Verwarnung bis Punktabzug

Auf Nachfrage des Münchner Merkurs teilte der Verband mit, man habe Türkgücü München* zu einer offiziellen Stellungnahme aufgefordert. „Laut Richtlinien für das Verfahren vor der DFB-Zentralverwaltung und vor dem Zulassungsbeschwerdeausschuss (Nr. 3. i.V.m. § 6 des Zulassungsvertrages) ist die DFB-Zentralverwaltung berechtigt, im Falle eines Verstoßes eine Vertragsstrafe auszusprechen.“

Mögliche Vertragsstrafen, die im Zulassungsvertrag der 3. Liga enthalten sind, lauten: Verwarnung, Geldstrafen bis zu einer Höhe von 250.000 Euro, eine befristete Sperre des Teilnehmers bis zu höchstens 2 Monaten, Aberkennung von Punkten, Platzsperre.

Türkgücü München: Mögliche DFB-Strafe erst nach Bekanntgabe des neuen Trainers

Der DFB wird nun erst die Stellungnahme von Türkgücü abwarten. „Sofern es zu einer Strafe kommt, würde diese erst ausgesprochen werden, wenn ein neuer Trainer gemeldet ist, um mitzuberücksichtigen, wie lange das betreffende Kriterium nicht erfüllt war.“ (Nico-Marius Schmitz) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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