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Türkgücü-Trainer Peter Hyballa lästert nach Heimpleite gegen Viktoria Köln: „Altherren-Fußball“

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Von: Nico-Marius Schmitz

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Für Türkgücü-Trainer Peter Hyballa war nur die erste Hälfte gegen Viktoria Köln schlecht.
Für Türkgücü-Trainer Peter Hyballa war nur die erste Hälfte gegen Viktoria Köln schlecht. © Imago Images /Markus Fischer

Bei Türkgücü München verschärft sich der Ton nach der Heimniederlage gegen Viktoria Köln. Geschäftsführer Max Kothny schlägt Alarm und kündigt eine härtere Gangart an.

München – Türkgücü steckt in der Krise. Die 1:2-Niederlage gegen Viktoria Köln war die fünfte Pleite aus den letzten sechs Spielen. Dementsprechend deutlich äußerte sich die Sportliche Führung. „So in ein Spiel reinzugehen, war erschreckend“, sagte Peter Hyballa: „Das verteidigst du ja auf dem Bolzplatz besser. So wie das Tor fällt, hat das nichts mit Profifußball zu tun.“ Türkgücüs Trainer kritisierte zudem den „Altherren-Fußball“ seiner Elf.

Die oberen Ränge geraten außer Sichtweite, die ambitionierten Münchner stecken plötzlich mitten im Abstiegskampf. Bereits in der Halbzeitpause hatte Geschäftsführer Max Kothny gegen die eigene Mannschaft geschossen. Die „Wohlfühloase“ Türkgücü sei nun geschlossen, seit Wochen sehe er nur Sattheit im Team.

„Der Club ist bekannt dafür, immer dramatisch zu sein, aber ich nicht.“

Peter Hyballa nach der Niederlage gegen Viktoria Köln.

In der zweiten Hälfte sträubte sich Türkgücü zwar gegen die Niederlage, insgesamt war der Auftritt trotzdem erschreckend schwach. Dass die Ersatzspieler bei der Pausenansprache alle mit in der Kabine waren, statt sich draußen aufzuwärmen, hatte Hyballa gar nicht mitbekommen: „Vielleicht waren sie neugierig, ob ich was zerschlage“, sagte der 45-Jährige schmunzelnd.

Nach der Länderspielpause reisen die Münchner nach Braunschweig. Hyballa bleibt aber noch entspannt: „Jetzt müssen wir hier auch kein Drama machen. Der Club ist bekannt dafür, immer dramatisch zu sein, aber ich nicht. Nur die erste Halbzeit war schlecht.“ (Nico-Marius Schmitz)

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