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Türkgücü spielt in Giesing und Fürstenfeldbruck: Verband segnet Stadion-Pläne ab

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Von: Moritz Bletzinger

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Maximilian Kothny verlässt Türkgücü München, hinterlässt aber immerhin wohl die Voraussetzungen für den Start in der Regionalliga Bayern. Ob Roman Plesche (l.) dem Verein erhalten bleibt, ist nicht bekannt.
Maximilian Kothny verlässt Türkgücü München, hinterlässt aber immerhin wohl die Voraussetzungen für den Start in der Regionalliga Bayern. Ob Roman Plesche (l.) dem Verein erhalten bleibt, ist nicht bekannt. © IMAGO/kolbert-press/Ulrich Gamel

Türkgücü München formiert sich neu: Für eine Zukunft in der Regionalliga. In Fürstenfeldbruck und im Grünwalder wird gespielt. Trainer und Spieler sollen kommen.

München - „Die Lizenzerteilung mit Auflagen ist nun reine Formsache“, verkündet Türkgücü München. Einen Tag nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung kommen gute Nachrichten aus der Heinrich-Wieland-Straße. Die Regionalliga-Pläne neben scheinbar Formen an.

Das Ziel von Türkgücü ist - wie gewohnt - ambitioniert: Nach dem Super-GAU in der 3. Liga will der Verein sportlich nicht versinken, sondern in der vierten Liga angreifen. Die Voraussetzungen dafür waren im Frühjahr aber scheinbar überhaupt nicht vorhanden. Es fehlten Geld, Spieler, Trainer und vor allem ein Stadion. Nach Absagen von Heimstetten und Pipinsried war Türkgücü auf der Suche nach der Sportstätte dann beim SC Fürstenfeldbruck erfolgreich.

Türkgücü München findet Unterstützung in Fürstenfeldbruck: Stadion vom BFV genehmigt

Der Kreisliga-Verein kündigte seine Unterstützung an. Und hat geliefert: Am Dienstag trafen sich die Verantwortlichen von Türkgücü, dem SC Fürstenfeldbruck und dem Bayerischen Fußballverband im Stadion an der Klosterstraße. Jetzt gebe es keine Zweifel mehr an der Tauglichkeit der Spielstätte für die Regionalliga, teilt Türkgücü mit.

„Der sehr kooperative Besichtigungstermin und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten im Nachgang sind Grundlage für die Fortführung der Planung für die Regionalliga“, stellt Türkgücü München darüber hinaus klar: „Die Auflagen für das 4.800 Zuschauer fassende Stadion können vollumfänglich, ohne finanzielle Hilfe der Stadt Fürstenfeldbruck, durch die Vereine rechtzeitig erfüllt werden. Die Stadionverfügbarkeit wurde fristgerecht beim Bayerischen Fußballverband eingereicht.“

Grünwalder Stadion und Fürstenfeldbruck: Türkgücü plant für die Regionalliga - ein Team fehlt aber noch

Türkgücü München darf also in Fürstenfeldbruck spielen. Außerdem hat die Stadt München bis zu zwölf Spiele im Grünwalder Stadion in Aussicht gestellt. Welches Team der Verein aber auf den Rasen schicken wird, bleibt ein großes Fragezeichen. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag sollen genau diese Fragen behandelt worden sein, an die Öffentlichkeit gelangte bislang aber nichts.

Einen Nachfolger für Hasan Kivran hat Türkgücü München indes gefunden. Taskin Akkay wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Akkay war früher bereits Vorstandsvorsitzender des SV Türkgücü-Atasport München. In einer Pressemitteilung lässt er wissen: „Ich bedanke mich bei meinem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Hasan Kivran für das was hier in den letzten Jahren mit seiner Hilfe aufgebaut wurde. Nun beginnt ein neues Kapitel. Ich habe den Verein in der Zwischenzeit nie verlassen und war bereits in der Vergangenheit immer für Türkgücü München da. Unser Ziel wird es sein mit den Mitgliedern und der Community nachhaltige Strukturen zu erschaffen und die erste Mannschaft nachhaltig in der Regionalliga zu etablieren. Unsere starke Jugendarbeit und die immer höher spielenden Mannschaften werden die Basis für den Verein und die Herrenmannschaft sein. Wir haben bereits jetzt viel Arbeit vor uns, müssen die Regionalliga Saison planen und das Mitglieds- und Vereinsleben wieder aktivieren.“ (moe)

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