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Türkgücü München will in Fürstenfeldbruck spielen: SC hat schon Pläne für Stadion-Ausbau

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Von: Moritz Bletzinger

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Werfen einen Blick auf den SC Fürstenfeldbruck: Max Kothny (l.) und Kenan Kivran.
Werfen einen Blick auf den SC Fürstenfeldbruck: Max Kothny (l.) und Kenan Kivran. © Ulrich Wagner/Imago

Hat die Suche nach dem Stadion ein Ende? Türkgücü München spricht mit dem SC Fürstenfeldbruck. Der Kreisligist will helfen und sogar Ausbaukosten selbst tragen.

München/Fürstenfeldbruck - Am Karsamstag gab es das erste Gespräch: Kenan Kivran funkte Jakob Ettner an. Hat der Präsident von Türkgücü München das dringend gesuchte Stadion beim SC Fürstenfeldbruck gefunden?

„Wir gehen nicht davon aus, dass das Stadion für die Regionalliga tauglich ist“, sagt die Stadt Fürstenfeldbruck zwar auf Anfrage. Aber der Vorstand des ansässigen Kreisliga-Vereins sieht da kein großes Problem. Ein kleiner Ausbau wäre notwendig, doch die Pläne dafür hat der SC Fürstenfeldbruck bereits in der Schublade.

Türkgücü will in Fürstenfeldbruck spielen: SC hat schon passende Stadion-Pläne - und würde die Kosten tragen

Vor wenigen Jahren hatte bereits der SV Pullach beim SCF angefragt. Damals wollten die Raben für die Regionalliga ins Stadion an der Klosterstraße. Mit 5.000 Plätzen bietet es auch ausreichend Kapazität.

Was fehlt: Ein Gästekäfig. Der könnte hinter der Gästebank errichtet werden, sagt SCF-Präsident Jakob Ettner: „Das wurde damals alles schon besprochen. Das müsste auch jetzt umsetzbar sein.“ Auch die Fantrennung würde mit dem Konzept funktionieren.

Aber wer zahlt? Die Stadt Fürstenfeldbruck ist knapp bei Kasse und die finanzielle Situation von Türkgücü München hinlänglich bekannt. „Da kann man drüber reden“, sagt Ettner, „natürlich wollen wir eine gemeinsame Lösung finden. Der SC Fürstenfeldbruck könnte die Kosten aber tragen.“

Türkgücü München ist beim SC Fürstenfeldbruck willkommen - „Sind ja selbst ein gebranntes Kind“

Eine Entscheidung sei so schnell noch nicht gefallen, berichtet Ettner, aber Kivran habe klar zu verstehen gegeben: „Türkgücü würde gerne auf das Gelände des SC Fürstenfeldbruck.“ Noch-Geschäftsführer Maximilian Kothny habe bereits einen zeitnahen Besuch angekündigt um sich ein Bild vom Stadion zu machen.

Der SC Fürstenfeldbruck verspricht Türkgücü München die volle Unterstützung. „Wir sind ja selbst ein gebranntes Kind“, erinnert sich Ettner an die Insolvenz des SCF, „man sollte den Leuten die Möglichkeit geben, das wieder aufbauen zu können.“ (moe) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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