Früher Anstoß wegen fehlendem Flutlicht

Türkgücü kommt im Pokal: Verhaltener Jubel beim FC Gundelfingen - wird es ein Sicherheitsspiel?

Bereitet den Machern beim FC Gundelfingen viel Vorbereitungsstress aber ein interessantes Pokalspiel: Türkgücü München um Coach Ruman.
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Bereitet den Machern beim FC Gundelfingen viel Vorbereitungsstress aber ein interessantes Pokalspiel: Türkgücü München um Coach Ruman.

Der FC Gundelfingen bekommt es im Toto-Pokal mit einem Drittligisten zu tun. Türkgücü München ist zu Gast. Der Anpfiff wird reichlich früh am Abend sein.

Gundelfingen - Wirklich gejubelt hat Gundelfingens sportlicher Leiter Stefan Kerle nicht. Türkgücü München* kommt für den Toto-Pokal - und das schon am 17. August. Kerle und Abteilungsleiter Renner erwarten viel Arbeit in der kommenden Woche. Die Drittligisten spielen die zweite Runde früher, weil die englische Woche in der Liga Vorrang hat. So auch der TSV 1860 bei Saas Bayreuth.

„Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich mit einer Profimannschaft messen dürfen“, hält Stefan Kerle fest und auch die Vorbereitungen wird der Verein schultern: „Wir sind gut aufgestellt.“ Die Partie gegen den VfB Hallbergmoos wurde schon direkt nach der Ziehung verschoben.

FC Gundelfingen empfängt Türkgücü München im Toto-Pokal: Keine Reisestrapazen - aber auch kein Flutlicht

„Ich freue mich vor allem, dass wir ein Heimspiel haben“, verrät Kerle. Die Mannschaft musste in den vergangenen Wochen ohnehin wiederholt durch halb Bayern reisen. Immerhin unter der Woche kommt der Gegner jetzt zu Gast.

Ein Problem gibt es aber bei Heimspielen unter der Woche in Gundelfingen: Der FC hat kein Flutlicht. Also bestimmt die Sonne den Anstoß. Und im Toto-Pokal muss auch noch Elfmeterschießen einkalkuliert werden. Anpfiff ist also schon um 17.45 Uhr.

Über ausbleibende Fans macht sich Kerle dennoch keine Sorgen. Er ist sich sicher, dass Türkgücü auch im Gundelfinger Umland eine Fan-Base hat und als Drittligist einige Zuschauer mitbringt. In Gundelfingen wird man sich das Duell mit den Profis sicherlich auch nicht einfach so entgehen lassen wollen. Renner und Kerle sind schon jetzt dafür an der Arbeit. Renner hofft, dass es nicht zum Sicherheitsspiel erklärt wird. Was der Verein dann vorbereiten muss, weiß der Abteilungsleiter nicht. Ihm schwant es aber. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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